Aktuell

Juli 2010
Die angekündigte Informationsveranstaltung am 1.7. 2010 fand im Kreise von etwa 23 Personen statt : Das Umweltministerium, Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz, das Landesdenkmalamt, die Bergbehörde, verschiedene Dienst-Stellen der Verwaltung der Stadt Neunkirchen, Vertreter der RAG Montan Immobilien GmbH und die Vertreter der Initiative Gasmaschinenzentrale Heinitz e.V. Eine Restriktionsanalyse für die Halle und Umfeld, eine Gefährdungsabschätzung in Bezug auf Altlasten, die Erstellung eines Kanalkatasters, ein Bauschadensgutachten und die Verwertungspotentiale wurden angekündigt. Bis zum Oktober des Jahres sollen entsprechende Studien abgeschlossen sein. Die Marktansprache und Investorsuche soll anschließend erfogen. Für den Oktober wurde ein weiterer Informationstermin durch die RAG angekündigt. Die Ausschreibung des Projektes soll jedenfalls gegen Ende des Jahres erfolgt sein.
Juni 2010
Das Ministerium für Umwelt, Energie und Verkehr, das Landesamt für Umwelt-und Arbeitsschutz und das Landesdenkmalamt erhalten mit entsprechenden Erläuterungen unser Schreiben an Herrn Prof. Dr. Noll. Insbesondere wird auch herausgestellt, dass wir ohne Wenn und Aber auf der Beseitigung der Kontamination bestehen, um für die historische Gasmaschinenzentrale auch wieder einen passenden Investor finden zu können. Die Briefe sind auch vom Hist.V der Stadt Neunkirchen und vom Verein Saarländisches Industriemuseum e.V. unterschrieben. Wir bekräftigen unseren Standpunkt dabei auch in mehreren Gesprächen. Am 16.6. informiert uns RAG über eine Informations-Veranstaltung am 1.7. im Rathaus Neunkirchen. Wir erhalten von RAG eine Liste mit relativ allgemeinen, aber für das Projekt doch umfassenden Themen, die Grundlage für die Renovierung sein sollen. Anwesende sollen dazu ihre Meinung sagen und Vorschläge unterbreiten. Wir informieren unseren neuen Bürgermeister, Herrn Aumann, über die Angelegenheit mit verschiedenen Berichten zur Halle. Von Herrn 1.Beigeordneten Sören Meng erfahren wir, daß er bei dieser Veranstaltung Herrn Aumann vertreten wird. Er wird die Teilnehmer begrüßen.
Mai 2010
Die Probleme um die Erhaltung der Gasmaschinenzentrale Heinitz beschäftigen immer mehr Menschen. Man kann einfach nicht verstehen, warum das “Nationale Denkmal” mit dem so bedeutenden geschichtlichen Hintergrund solche Schwierigkeiten zu bestehen hat. Zahlreiche Infobriefe werden verschickt.
April 2010
Am 1.4.2010 befahren Vorstand, Beirat und Mitglieder des Historischen Vereins Neunkirchen zusammen mit dem RAG – Projektleiter für die Halle Herrn Bernd Müller und Herrn Dörr die Halle. Es sollten uns die abgeschlossenen Repartur-Arbeiten vorgestellt werden. Leider konnte man uns nur notürftig aufgestellte Rohr-Ableitungen zeigen. Sie sollten das Wasser einige Meter aus dem Fundamentbereich des Gebäudes ableiten. Man unterrichtete uns über mögliche und weiter geplante Studien für die weitere Zukunft des Gebäudes. Von einer geplanten umfassenden Reparatur des Gebäudes konnte man uns nichts berichten. Eine Ausschreibung der Anlage gegen Ende des Jahres ist wieder vorgesehen. Da offensichtlich keine ernsthaften Absichten zur Wiederherstellung der Halle im Kreise der RAG anstehen, haben wir in einem Schreiben an den Vorsitzenden der Geschäftsführung der RAG Montan Immobilien GmbH Herrn Prof. Dr. Noll geschrieben und ihm nochmals die Bedeutung des nationalen Denkmals und seine Verbindung zu der umliegenden Kontamination erläutert und ihn aufgefordert diese Katastrophe im Ort zu stoppen. Dieses Schreiben wurde neben unserer Initiative auch noch unterschrieben vom Verein Saarländisches Industriemuseum e.V., dem Verein für Landeskunde eim Saarland e.V. und dem Historischen Verein der Stadt Neunkirchen e.V.
März 2010
Am 3.März wird vom Sturm ein Loch in das Dach gerissen. Unsere sofortige Meldung bei RAG hatte dieses Mal Erfolg. Die Reparatur war in wenigen Tagen erledigt. Mit einem Schreiben vom 9.3.10 antwortet Frau Minister Dr.Peter auf unsere bisherige Schreiben und das an den Herrn Ministerpräsidenten. Sie teilt uns mit, dass die nationale Bedeutung unserer Halle jetzt auch von den Bundesgremien anerkannt wird. In Gesprächen zwischen Landesregierung und RAG wird jetzt auf höchster Ebene das Thema “Historische Gasmaschinenzentrale” behandelt. Vorgaben über Methodik und Umfang der Arbeiten werden festgelegt. Eine langfristige Sicherung und neue Nutzung sind dabei die Kernziele für dieses national bedeutende Kulturgut.
Februar 2010
Am 5.2.10 teilt uns RAG mit, dass nach einer weiteren Studie Ende 2010 die historische Halle wieder ausgeschrieben werden soll, um einen geeigneten Investor zu finden, obwohl die Firma Terrag sich bereits seit längerer Zeit bewirbt. Offensichtlich möchte RAG die Kosten der Dekontamination einer anderen Gesellschaft übertragen oder das ganze Projekt in die Ferne verschieben, wobei man sicherlich auf den Verfall der Halle keine Rücksicht nehmen will. In Schreiben an den Herrn Ministerpräsident Peter Müller, an die Ministerin für Umwelt, Energie und Verkehr Frau Dr. Peter und den Herrn Oberbürgermeister Jürgen Fried der Kreisstadt Neunkirchen berichten wir über diese stark aufschiebende zeitliche Entwicklung und bitten um Hilfe. Diese Schreiben werden vom Historischen Verein der Stadt Neunkirchen mitunterzeichnet. Auch das Bergamt wird informiert und um eine Beseitigung der Kontamination in einer zeitlich absehbaren Zeit gebeten
Januar 2010
In unserem Schreiben vom 8.1.2010 an den Vorsitzenden des Vorstandes der RAG. Herrn Bernd Tönjes, berichten wir über die großen Schäden, die an der Halle entstanden sind und verweisen auf die sehr hohen Kosten die durch die hinausgezögerte Dachreparatur entstanden sind. Herr Tönjes verspricht uns in seiner Antwort, dass im Frühjahr Sicherungs- maßnahmen getroffen und eine Dachrepartur durchgeführt wird. Die Aussage zur Dekontamination bezieht sich nur auf eine sehr begrenzte Fläche, die selbst den Hof der Halle nicht ganz umfaßt. In Schreiben am 11.1.2010 an Ministerium, Landesamt für Umwelt-und Arbeitsschutz und das Landesdenkmalamt bitten wir um eine echte Dekontamination im Umfeld der Halle, damit Investoren nicht abgeschreckt, sondern angeregt werden. Der Saarländische Rundfunk nimmt am 11.1.10 einen Bericht zum Schicksal der Halle auf. Die Sendung erfolgt in den folgenden Tagen Am 19.1.10 berichtet das Saarländische Fernsehen über unsere Gasmaschinenzentrale. RAG hatte in einer Presseerklärung von einer Aufnahme von Arbeiten an der Halle gesprochen.
Dezember 2009
Die Wahl an der Mitgliederversammlung hat Hern Jürgen Kelm zum neuen Beiratsmitglied bestimmt. Der übrige Personenkreis im Vorstand und Beirat hat sich nicht geändert. Am 5.12.09 haben Beirat und Vorstand die Halle befahren. Der starke Regen in den letzten Tagen hat die vielen undichten Stellen im Dach deutlich gezeigt. In großen Strömen lief das Wasser über Wände und Pfeiler auf den Boden und in den Keller und durchnäßte das Mauerwerk völlig. Ein 7 seitiger Bericht mit Bildern ging an das Landesdenkmalamt. Die neue zuständige Ministerin Frau Dr. Peter, (die mit einem Schreiben von uns am 25.11.09 über die Situation des nationalen Denkmals informiert wurde) erhielt eine Kopie des Berichts ebenso das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz. Auch unser neuer Oberbürgermeister Herr Jürgen Fried erhielt die entsprechenden Informationen und eine Kopie des Berichts.
November 2009
Kalkulationen und Verhandlungen über Kosten ziehen sich hin. Insbesondere geht es auch um das Umfeld der Halle. 18.11.09, 18 Uhr: Jahresmitgliederversammlung mit Vorstandswahl in der Schule Heinitz (Jahresbericht des Vorsitzenden, Diskussion, Kassenbericht, Entlastung des Vorstandes, Neuwahl, Referat des Geschäftsführers "Landschaft Industriekultur Nord", Herr Detlef Reinhard, Darstellung und Erläuterung des Programms unter besonderer Berücksichtigung von Heinitz. Diskussion, Abschluß)
Oktober 2009
Bei den Kostenvergleichen zeigt sich, dass rund 1,6 Mio Euro zur Beseitigung der Kontamination fehlen. Die Quellen der Differenzen werden gesucht. Insbesondere zeigte sich, dass RAG für die Beseitigung der Kontamination weniger ausgeben möchte.
September 2009
Das Landesdenkmalamt informiert uns über angehende Verhandlungen zur Kostenfindung, zur Beseitigung der Bodenbelastung einerseits und der Restauration andererseits. Arbeitsgebiete werden besprochen. RAG und Terrag werden gebeten ihre kalkulierten Kosten einer Prüfung zu unterziehen. Dabei wird auch herausgestellt, dass das Umfeld der Halle besser berücksichtigt werden soll.
August 2009
Schreiben an RAG mit dem nochmaligen Einspruch gegen den Abriß der Halle und Hinweis auf den Verstoß gegen das Denkmalschutz-Gesetz und damit auch auf den Verstoß gegen fundamentale kulturelle Interessen der saarländischen Bürgerinnnen und Bürger. Das Bergamt Saarbrücken teilt uns mit, dass die RAG Montan Imobilien den Antrag zurückzieht. Über den Eingang eines neuen Antrages wird uns das Bergamt informieren. RAG verwirft offensichtlich den Plan zum Abriß der Halle und teilt dies auch mündlich mit. Der Umweltminister plant eine Besprechung aller betroffenen und vom Bergamt angefragten Dienststellen zur gemeinsamen Stellungnahme in der Angelegenheit. Ziel ist die Erhaltung und Nutzung der Halle. Der Minister erläutert uns persönlich seine Stellungnahme. Die Initiative bittet den Minister um ihre Beteiligung bei der gemeinsamen Besprechung zur Zielfindung. Das Landesdenkmalamt informiert uns über angehende Verhandlungen zur Kostenfindung zur Beseitigung der Bodenbelastung einerseits und der Restauration der Halle andererseits. Arbeitsgebiete werden besprochen. RAG und Terrag werden gebeten die kalkulierten Kosten zu prüfen.
Juli 2009
Das Oberbergamt informiert uns über den Eingang eines Antrages der RAG zur Entlassung der Gasmaschinenzentrale aus der Bergaufsicht. In dem beigefügten Gutachten steht auch, dass eine Grundwassergefährdung durch die schädlichen Bodenveränderungen auszuschließen ist. Weitere Erkundungen zur Gefährdungsabschätzung sind nicht mehr erforderlich. Auch wird nach Auffassung des Gutachters ein direkterKontakt über den Wirkungspfad Boden - Mensch im Bereich der Halle durch die Betonversiegelung unterbunden. In dem Antrag zum Betriebsplan wird der Abriß des Gebäudes vorgeschlagen. Das Bergamt verschickte den Antrag an verschiedene Ministerien und Dienststellen zu einer Stellungnahme. Aufgrund der Stellungnahmen sollte dann die Bergbehörde nach Berggesetz seine Entscheidung treffen. Die Initiative schrieb alle zur Stellungnahme aufgeforderten Dienststellen an und legte die bekannten Forderungen nochmals vor und legte vorsorglich den Einspruch gegen den Abriß ein. In einem Treffen des Ministerpräsidenten Peter Müller mit dem Vorstandsvorsitzenden der RAG, Herrn Tönjes, unterstreicht Herr Müller die besondere Bedeutung der Gasmaschinenzentrale für das Saarland und bittet um deren Erhaltung. Herr Tönjes will die Angelegenheit prüfen.
juni 2009
Ein abgesprochener Verhandlungstermin wird wieder verschoben. Wir wenden uns wieder an Minister Mörsdorf und bitten um Hilfe. In einem Schreiben schildern wir dem Herrn Ministerpräsidenten des Landes die gefährliche Situation und bitten um Hilfe. Ein recht eindeutiger Brief geht an die RAG Montan Immobilien GmbH mit der Aufforderung jetzt endlich und endgültig aktiv zu werden für die Erhaltung der Gasmaschinenzentrale. Die Bergbehörde wird gebeten das Aufgabengebiet der RAG deutlich zu machen. Auch die Stadt Neunkirchen wird informiert und gebeten entsprechend einzuschreiten.
Mai 2009
Das Landesdenkmalamt dankt für unseren Bau - Kontrollbericht und ist beeindruckt von den entstandenen Frostschäden. Man unterstützt unseren Einspruch gegen den Abriß der Halle sehr eindeutig. Man unterstützt auch unsere Meinung, dass jetzt die Entscheidung zur Übergabe an die Terrag erfolgen muß, nachem kein anderer Käufer in Sicht ist. Man ist sich einig, d ass RAG auf dem Verhandlungswege die Kosten so weit wie irgend möglich senken möchte. Wir schreiben in kurzen Abständen sehr deutliche Briefe an alle Beteiligten Gesellschaften und Dienststellen des Landes. In einem weiteren Schreiben an die RAG Montan Immobilien GmbH wird auf die uns gegebenen Versprechungen hingewiesen und die Aufnahme von Übergabeverhandlungen gefordert damit die Halle noch vor dem nächsten Winter restauriert werden kann und noch höhere Kosten vermieden werden können . Schreiben an den Vorstand der RAG mit der Aufforderung jetzt aktiv zu werden. Die Terrag erhält einen 200 seitigen Bericht als Vorbereitung zur Verhandlung . Die RAG-Aktiengeselschaft versichert, dass auch sie die Halle möglichst zeitnah an einen neuen Nutzer übergeben möchte.
April 2009
Am 1.April befährt der Vorstand der Initiative die Halle zur Kontrolle der von der RAG versprochenen "Winterfestmachung der Halle". Wir müssen feststellen, daß die "Winterfestmachung" nicht geglückt ist. An verschiedenen durchnässten Mauerteilen hat der strenge Winter volle Arbeit geleistet, Backsteine sind durch den Frost zersprungen und Teile davon abgeplatzt. Die Verwitterung am Sandsteinsockel des Gebäudes ist an verschiedenen Stellen noch wesentlich deutlicher geworden. Ein Fenstergewand ist aufgesprungen. Ein mit Bildern versehener Bericht und ein vorsorglicher Einspruch gegen den drohenden Abriß der Halle geht an das Landesdenkmalamt und an die RAG Montan Immobilien GmbH. Von der LfUA erfahren wir, dass RAG von dort ein Einverständnis zum Abriß der Halle wegen Umweltbelastung erhalten möchte. Das LfUA lehnt ab.
März 2009
Chemische Untersuchungen des Geländes und in der Gasmaschinenzentrale selbst laufen angeblich noch. Analysenergebnisse sind nicht zu erfahren. RAG macht zum Projekt "Gasmaschinenzentrale" eine Kostenkalkulatin und bereitet den Antrag an die Bergbehörde auf Entlassung aus der Bergaufsicht vor.
Februar 2009
Das besprochene Beprobungsprogramm ist noch nicht aufgenommen worden. Es herrscht noch große Unklarheit über den zeitlichen Bedarf der erforderlichen Arbeiten und deshalb kann auch der Beginn der Renovierungsarbeiten nicht genant werden. Die Erhaltung der Halle bleibt aber als Aufgabe und Ziel der Arbeiten erhalten. Wir werden nicht locker lassen !
Januar 2009
Der erwartete Schlußbericht des Schadstoff-Beprobungsprogrammes zum Ende des Jahres 2008 ist noch nicht fertig.Vielmehr hat sich gezeigt, daß zur Entlassung der Halle und des Grundstücks aus der Bergaufsicht, nach Ansicht des Landesamtes für Umwelt- und Arbeitsschutzes, eines neues Untersuchungsprogramm erforderlich ist. Es müssen noch weitere Einzelheiten erfaßt und ausgewertet werden. Offensichtlich sollen diese Arbeiten noch eine längere Zeit in Anspruch nehmen. Wir sind von dieser Entwicklung sehr enttäuscht, denn wir waren informiert worden, daß die Beprobungsarbeiten zum Jahresende 2008 abgeschlossen sind und die Verhandlungen zur Gebäudeübergabe im Frühjahr auf jeden Fall beginnen können. Die Sanierungsarbeiten sollten im Sommer beginnen. Dies bedeutet für uns einen gewaltigen Zeitverlust für die Erhaltung des Gebäudes. Wir werden jetzt aber auf jeden Fall neue Anläufe unternehemen, um den Zeitverlust nicht zu groß werden zu lassen.
Dezember 2008
Die Mitgliederversammlung fand am 4.12.2008 in der Schule in Heinitz neben dem Heimatmuseum statt. Gleich zu Beginn gedenken wir unserer Mitglieder, die wir seit Gründung unseres Vereins durch den Tod verloren haben: Günter Schliesing, Günter Düpre, Siegfried Doll und Anton Kallenborn Wir werden ihr Engagement für die Denkmäler und die Kultur in unserem Raum nicht vergessen und ihr Andenken in Ehren halten. Im Jahresbericht des Vorsitzenden wurde kurz über die jetzt eindeutig erreichte Zustimmung des RAG-Vorstandes zur Erhaltung der Halle berichtet und davon ausgehend ein möglicher Zeitplan für den Start der Renovierungsarbeiten aufgestellt. MGG, Terrag und Initiative rechnen nun mit der Aufnahme der Renovierungsarbeiten im Sommer 2009. Anschließend erläutert Terrag zunächst den Plan zur Sanierung der Halle. Es werden uns eine Reihe Bilder der Halle gezeigt, die die Schäden in und an der Halle zeigen. Die notwendigen technischen Ausbesserungen werden angeführt. Verschiedene Punkte sind noch im Planungszustand und können erst nach weiteren Untersuchungen endgültig geplant und ausgeführt werden. Jedenfalls sollen Dach, Stahlkonstruktion, Mauerwerk und Kanalisation einwandfrei in Ordnung gebracht werden. Zunächst wird der größte Teil der Halle als Lagerraum genützt werden. Ein kleinerer Teil soll als Eventhalle ausgebaut werden.
November 2008
Am 6.11. ergeht ein Info-Rundbrief an alle Mitglieder des Vereins mit der Einladung zur Mitgliederversammlung am 4.12.2008. Im Zuge des Schriftwechsels mit RAG, MGG, Terrag, der vielen Telefonate, schlägt Herr Dr. Knöchel eine gemeinsame persönliche Aussprache im Büro von Herrn Krumm, MGG, am 4.11. vor. Herr Dr. Knöchel reiste dazu aus Herne an. Es lag ihm daran, uns ganz persönlich den Willen des Vorstandes selbst zu sagen. Er bestätigt zunächst ganz klar, daß der Vorstand die Halle auf jeden Fall erhalten will. Die RAG wird als verläßliches Unternehmen handeln und durch das schon angesprochene Beprobungsprogramm die Vorraussetzung schaffen für die Bereinigung der Umwelt. Er bestätigt das "Winterfestmachen" der Halle durch MGG. Nach Abschluß dieser Arbeiten können die Verhandlungen mit der Terrag zur Übergabe der Halle aufgenommen werden. Herr Winzent, der Geschäftsführer der Terrag, bestätigt seine Bereitschaft zur Übernahme der Halle. Am 27.11.08 erfolgt eine Befahrung der Halle mit Vertretern von MGG, Terrag und Initiative Gasmaschinenzentrale Heinitz e.V., um den baulichen Zustand zu erkunden. Entsprechende Berichte gehen mit Fotos am 30.11.08 an das Landesdenkmalamt, an MGG und an Terrag. Wir stellen fest, daß das "Winterfestmachen der Halle" noch nicht abgeschlossen ist.
Oktober 2008
Nach wiederholten Diskussionen in unserem Vorstand über die Frage : "Wie kann Interesse an Heinitz mit der alten Jugenstilhalle gesteigert werden ?" sind wir der Meinung, daß ein größeres und weitergehendes öffentliches Interesse zur Finanzierung unseres historischen Denkmals behilflich ist. Wie früher schon festgelegt, wird der Text für die Info-Tafeln am Ausgehenden des Flözes Tauentzien, für die geomagnetischen Meßpunkte und den Ferdinandstollen entworfen. Ebenso soll an zentraler Stelle in der Nähe der Halle eine Infotafel erstellt werden, die insbesondere über die Abfahrt des ersten Zuges im Saatrland, vom Grubenbahnhof Heinitz, informiert. Die Frage zur Herkunft der großen Steine als Träger der Infotafeln kann noch nicht gelöst werden.
September 2008
Nach unserem deutlichen Schreiben an den Vorstandsvorsitzenden der RAG war wieder eine positive Denkweise zur Erhaltung unserer historischen Halle bei der MGG zu erkennen. Ein weiteres deutliches Schreiben an die Geschäftsführung der MGG am 18.9.08 sollte helfen klarere Linien des Geschehens erkennen zu lassen. Herr Krumm der Geschäftsführer der MGG hat darauf zusammen mit Herrn Winzent (Terrag) zu einem klärenden Gespräch am 25.9.08 eingeladen. Dabei hat Herr Krumm deutlich den Willen der RAG erklärt,daß die Halle jetzt auf jeden Fall erhalten werden soll. Ein Untersuchungsprogramm soll den neuen Umweltgesetzen entsprechend den Schadstoffgehalt auf dem Gelände und am Gebäude festlegen, damit die Kosten der Rekultivierung genau erfaßt werden können. Anschließend wird die Halle an die Terrag übergeben. Die Arbeiten werden aber bis zum Ende des Jahres 2008 andauern. Die möglichen Winterschäden (Frost in den durchnässten Mauern), die wir auf jeden Fall vermeiden wollten, versprach Herr Krumm durch die "Winterfestmachung der Halle" zu verhindern. In einem Schreiben an Herrn Dr.Knöchel (Leiter der Zentralabteilung der RAG) am 27.9.08 erläutern wir das mit Herrn Krumm erreichte Besprechungsergebnis und bitten um die Bestätigung und Anerkennung in Herne.
August 2008
Begehung des Riedberges mit Herrn Förster Pichotta zur Besprechung der geplanten Markierungen bedeutender geschichtlicher Heinitzer Denkmäler im Walde. Es ist vorgesehen das Ausgehende des Flözes Tauentzien auf dem Riedberg mit einem großen Steinblock zu markieren, um den Bereich des ältesten Steinkohlebergbaus in Deutschland zu kennzeichnen. Der Abbau von Kännelkohle, einer besonderen Art von Steinkohle, hat hier bereits im 6.Jahrhundert vor Christus statt gefunden. Außerdem sollen noch der Bereich des Ferdinand- Stollens und die geomagnetischen Meßpunkte entsprechend durch große Steinblöcke mit kleinen Infoschildern gekennzeichnet werden. Die Lage dieser gekennzeichneten Stellen wird auf einem Heinitz-Lageplan, der im Bereich des Heinitzstollens aufgestellt wird, dargestellt. Der Hinweis auf die verschiedenen historischen Tätigkeiten im Bereich Heinitz verleiht der Gasmaschinenzentrale im Zentrum der Projekte noch mehr Bedeutung.
Juli 2008
1.Am 1.7.2008 teilte uns der Vorstand der RAG mit, daß man für die Lösung des Problems sorgen werde. Auf Einladung unseres Vorstandes stellte der Geschäftsführer der Terrag, im Beisein von Herrn Oberbürgermeister Decker, am 9.7.2008 seine Firma und seinen Plan zur Restaurierung und zur Nutzung der Halle vor. Nach Einschaltung des Vorstandes der DSK / RAG geht Herr Winzent davon aus, daß der Vertragsabschluß noch so rechtzeitig getätigt werd kann, daß noch in diesem Jahr mit der Beseitigung der Schäden am Dach, der Mauerung, der Kanalisation begonnen werden kann. Eine Heizung soll in die Halle noch nicht eingebaut werden. Das Gebäude soll jedoch im Laufe der nächsten Jahre systematisch und kontinuierlich ausgebaut werden. Als Nutzung ist zunächst im westlichen Teil des Gebäudes ein ?Eventraum? vorgesehen. Im restlichen Teil der Halle ist zunächst als Lagerraum geplant. Außerdem soll von der Friedrichsthaler Straße her eine direkte Straßenverbindung hergestellt werden. Weitere Einzelheiten wird Herr Winzent bei unserer Mitgliederversammlung im November des Jahres allen Mitgliedern des Vereins vorstellen.
Juni 2008
Zur Ankurbelung des Verhandlungsverfahrens schrieben wir schließlich am 12.6.08 an den Vorsitzenden des Vorstandes der DSK, Herrn Dipl.-Ing. Tönjes und brachten unsere Sorge um den Bestand der Halle zum Ausdruck und wiesen auf die drohende Gefahr insbensondere im kommenden Herbst und Winter hin . Es könnten an dem Gebäude Schäden entstehen, die in keinem Verhältnis zu den in Verhandlung stehenden Geldbeträgen stehen.
Mai 2008
Nachdem die notwendigen Entscheidungen im Kompetenzzentrum Herne gefallen sind, ist das Loch im Dach am 21.5.08 geschlossen . Ein länger andauernder Sturm und Regen hätten sicherlich erhebliche Schäden am ganzen Bauwerk hervorgerufen. Insbesondere bestand diese Gefahr für den kommenden Herbst und Winter. Unsere Bedenken wurden von der Firma Terrag geteilt. Der Geschäftsführer, Herr Winzent, hat uns gegenüber die Absicht angedeutet, noch in diesem Jahr mit den notwendigsten Reparaturen zu beginnen, falls der Kauf - Vertrag mit der DSK noch rechtzeitig abgeschlossen werden kann. Unsere Erkundigungen in dieser Richtung führten zu keinem Ziel.
April 2008
Wir erfahren von der Firma Terrag, daß sie sich für unsere Gasmaschinenzentrale interessiert Der Geschäftsführende Gesellschafter Herr Winzent informiert uns von seinem Wunsch persönlich. Ein heftiger Sturm hebt um den 10.4. eine Dachplatte der Halle ab und bringt mehrere andere Platten in kräftige Bewegungen. Mehrere Telefonanrufe berichten uns von dem Sturmschaden. Die Bevölkerung zeigt ihre Besorgnis um den Erhalt der Halle. Nach verschiedenen erfolglosen Telefonanrufen bei der MGG geht ein Schreiben mit dem Bild des Schadens am 15.4.08 an MGG mit der Bitte um umgehende Beseitigung des Schadens. Zum Glück hatte der Sturm nicht weiter gewütet und damit das Dach von größeren Schäden verschont.
März 2008
Das wilde Buschwerk vor der Südseite der Halle wird in mühsamer Arbeit beseitigt, um Platz für die Infostelle zu schaffen. Die Info-stelle wird in ihren Einzelheiten geplant und in Auftrag gegeben.
Februar 2008
Die MGG (Montangrundstücksgesellschaft GmbH) teilt uns mit, daß aus Gründen der Sicherheit das Konzert in der Halle wieder nicht stattfinden kann. Wir vertsärken unsere Werbekampagne und planen auf der Südseite der Halle eine Informationsstelle zur Halle. Der Bau, die Technik und die Maschinen sollen mit kurzen Worten und einigen Bildern die Bedeutung der Halle erläutern. Wenn wir nicht hinein dürfen, dann wollen wir wenigstens vor der Halle eine kleine Info-Stelle errichten, damit sich auch Besucher informieren können.
Januar 2008
Mit Übereinstimmung von Herrn Dipl.-Ing.Nützl und Herrn Prof.Dr.Altgeld, Leiter des Instituts für neue Energien, beschließt unser Vorstand, den Vorschlag zur Errichtung eines ?Handwerkerzentrums mit besonderer Berücksichtigung der neuen Energien? intensiv zu zu verfolgen. Entsprechende Flugblätter werden angefertigt und verteilt. Ein Konzert mit der großen Kapelle der ?Bundesluftwaffe? in der Halle wird geplant.
Dezember 2007
Am 26.11.07 haben uns Herr Dr. Baulig und Herr Böker vom Landesdenkmalamt die neue Bewertung der erhaltungswürdigen Denkmäler des Saarlandes erläutert. Von rund 150 Projekten des Saarlandes müssen nach Ansicht des Landesdenkmalamtes 10 Projekte unbedingt erhalten werden. Dabei steht unsere Gasmaschinenzentrale auf Platz 1 ! Herr Dr. Baulig hat auch bei der DSK seine Meinung deutlich zum Ausdruck gebracht. Wir sehen in der Neubewertung unserer Halle einen deutlichen Fortschritt in die richtige Richtung zur Erhaltung der Halle. Der Jahresbericht des Vorsitzenden der Initiative Gasmaschinenzentrale Heinitz e.V. streifte bei der Mitgliederversammlung nochmals die vielseitigen Bemühungen im vergangenen Jahr zur Suche nach der richtigen Folgenutzung der Halle. Mit Erlaubnis der Ministerien für Umwelt und Wirtschaft, der Stadt Neunkirchen, der Steag Saar Energie AG und der DSK wurde eine Inverstorsuche mit einem Flugblatt gestartet. Die Vorstandswahl am 30.11.08 hat den alten Vorstand erneut gewählt.
November 2007
Mitgliederversammlung mit Neuwahl des Vorstandes am 30.11.07 -18 Uhr in der Schule Heinitz. Nach dem Jahresbericht und der Vorstandswahl wird Herr Regierungs-Oberrat Delf Slotta (Industriekultur Saar) für uns einen hochinteressanten Vortrag halten: "Strategien und Maßnahmen zur Neu- und Umnutzung von Industriestandorten und -räumen im Saarland." Gerade dieses Thema wird uns im neuen Jahr doch stark beschäftigen. Da sicherlich in den nächsten beiden Jahren wichtige Entscheidungen zu treffen sind, wird um rege Beteiligung gebeten. Bei dieser Gelegenheit kann das noch in der Entstehung begriffene Heimatmuseum besichtigt werden.
Oktober 2007
Anläßlich der Ausstellung " Kohle" der IKS in Reden konnte der Umweltminister Herr Mörsdorf als Chef des Landes-Denkmalamtes zum möglichen Ausbau der Halle gefragt werden. Er meinte, daß er die Halle "im Auge" behalte. Herr Oberbürgermeister Decker hat sich beim Saarländischen Fernsehen für einen Bericht über die Halle ausgesprochen. Man will angeblich in der nächsten Zeit an die Planung gehen. Wegen der uns scheinenden Unsicherheit bei den jetzigen Aktivitäten zum Erhalt der Halle wird die Anschriften- liste möglicher Investoren im Augenblick überarbeitet, damit wir bei grünem Licht sofort eine aktive Werbeaktion starten können. Am 17.10. hat der Vorstand der Initiative die Gasmaschinenzentrale befahren, um sich über die Entwicklung der Bauschäden an der Halle zu informieren.Auffallend ist die Vergrößerung des Loches in der Vertäfelung der westlichen Giebelfläche. Der Regen hat jetzt Zugang zu der vergrößerten frei gelegten Wandfläche. Die Mauerschäden in den Querbauten sind infolge der eingedrungenen Nässe deutlich größer. Insbesondere haben sich beim ersten (westlichen) und zweite Querbau die Mauerschäden vergrößert. Der Allgemeinzustand der Halle hat gelitten. Obwohl es in den letzten Tagen kaum geregnet hat, steht im Keller des östlichen Hallenteils auf einer größeren Fläche Wasser. Die Kanalisation funktioniert also nicht. Ein genauerer Bericht geht an das Landesdenkmalamt in Saarbrücken.
September 2007
Wie man von der MGG (Montangrundstücksgesellschaft der DSK) erfährt, bemüht man sich dort im Augenblick die Halle im Rahmen einer Gesellschaft einer neuen Nutzung wieder in Aktion zu bringen. Man bittet uns aber weiterhin keine eigene Werbung für die Halle zu machen. Wir sollen die Verhandlungen nicht stören. Die Firma Hydac Saar GmbH hat in der Zwischenzeit die Halle geräumt. In den übrigen Gebäuden auf dem Gelände in Heinitz ist die Hydac aber weiter aktiv. Diese Gebäude sollen angeblich von anderen Hydac - Gesellschaften belegt werden.
August 2007
Trotz Urlaubszeit laufen die Arbeiten auf der Südseite der Halle weiter. Auch die weitere Einrichtung unseres Heimatmuseums wächst langsam, aber stetig.
Juli 2007
In unserem Museum in der Schule sammeln sich im Laufe der Zeit sehr interessante Zeit- dokumente an. Die Geschichte der Grube Heinitz, der Gasmaschinenzentrale und des Ortes und seiner hervorragenden Angelsportmöglichkeiten kommen immer deutlicher zum Ausdruck. Am Samstag, den 14.Juli beginnt die 160 Jahrfeier unter den Klängen der Bergkapelle der DSK . Herr Bürgermeister Fried und Herr Häfner eröffnen durch kurze Ansprachen das große Fest auf dem ehemaligen Festplatz der Grube Heinitz-Dechen. Es wird bei sonnigem Wetter, Bier und Schwenkbraten ein runde Sache zur großen Freude der Bürger. Mit großem Jubel werden auch die Vorfühungen des Elversbergers Fanfarenzuges bedacht.
Juni 2007
Die meisten Bäume der Südseite sind in der Zwischenzeit gefällt. Es geht jetzt darum die Bäume und das Buschwerk zu beseitigen. Insbesonder ist auch die Abdeckung zu beseitigen. Unser Mitglied Herr Berwian erklärt sich bereit mit seinem Bagger hier zu helfen. Diese Hilfe wächst allerdings in der nächsten Zeit zu einer sehr harten Arbeit für Mensch und Maschine heran. Am 8.6.07 besichtigen wir auf Einladung unseres Mitgliedes, Herrn Nützl, das Kraftwerk Fenne. Hier wurde von der Saar Energie AG das alte Kraftwerk modernisiert. Wir konnten unter der Führung von Herrrn Nützl, bei dem hochinteressanten Rundgang durch das Kraftwerk erleben, was man aus einem alten historischen Kraftwerk machen kann. Am 29.6.07 feirte unser Mitglied, Herr Oberbürgermeister Decker, seinen 60.Geburtstag. Eine große Anzahl von Gratulanten standen in der langen Schlange zur Gratualation an. Auch wir wünschen ihm beste Gesundheit und gute Gedanken,d ie ihm helfen unsere Halle zu retten.
Mai 2007
Die E-FAITH verschiebt das Treffen auf den Herbst. Die Baumfällaktion läuft weiter. Die Verhandlungen mit dem möglichen Nutzer der Halle verlaufen ziemlich schleppend, wie man zu hören bekommt. Unsere beiden Räume in der Schule werden gestrichen und langsam eingerichtet. Es werden geeignete Möbel und natürlich Ausstellungsstücke gesammelt. Insbesondere wollen wir zunächst Fotos und Dokumente aus der Geschichte präsentieren. Die Freunde der Heinitzer Geschichte sind herzlich eingeladen in ihren Schränken und Schubladen zu suchen. Vielleicht finden Sie ein Stück, das in unser Museum gehört!
April 2007
Der Europäische Verband der Vereinigungen zum Erhalt des industriellen und technischen Erbes / E - FAIITH verschickt die Einladungen zu der Informationsveranstaltung vom 25.-27.5.07 im "Nazionalen Flachsmuseum" in Kortrijk in Belgien. Es werden Teilnehmer gesucht. Im Vorstand der Initiative wird schon seit einiger Zeit der Beitritt in den Verein "Saarländisches Industriemuseum e.V." überlegt. Jetzt beschließen wir den Beitritt, weil diser Verein für die Halle aktive Werbung betreibt. Die mühevolle Rodungsarbeit auf der Südseite der Halle ist im vollen Gang. In diesem Jahr feiern wir das 160 jährige Jubiläum der Grube Heinitz. Die Heinitzer Vereine beginnen mit den Vorbereitungen. Die Stadt Neunkirchen stellt zwei Räume der ehemaligen Schule Heinitz zur Unterbringung der Dokumente und sonstiger Unterlagen aus der Geschichte der Grube Heinitz und der Halle zur Verfügung. Ein Raum wird als Museum eingerichtet, der andere dient als Besprechungs- und Vortragsraum.
März 2007
Um die Attraktivität der Halle für die Öffentlichkeit zu erhalten, wurde beschlossen, die auf der Südseite der Halle etwas tiefer liegende Plattform (auf den ehemaligen Koksöfen) als Aussichtsplattform mit guter Aussicht auf die geamte Südseite der Halle zu gestalten. Zu diesem Zweck mußten Bäume und Buschwerk auf der Böschungsmauer vor der Halle entfernt werden. Diese Arbeiten waren auch zur Erhaltung der Böschungsmauer notwendig, denn die Wurzeln im Mauerwerk waren auf dem besten Wege diese Mauer zu zerstören. Es begann eine mühevolle Arbeit für leider nur wenige Mitglieder unserer Initiative. Das Umweltministerium teilt uns mit, daß die Handwerkskammer unser Schreiben wohlwollend prüft.
Februar 2007
Die Ministerien gaben uns ihre Einverständniserklärung zu einer umfassenden Werbung durch die Initiative mit dem vorgelegten Papier umgehend. Man empfahl uns das Papier an die Handwerkskammer zu schicken, was natürlich sofort erledigt wurde. Ebenso stimmte die Steag Saar Energie AG sofort zu. Bei einem erläuternden Gespräch mit dem Herrn Oberbürgermeister Decker gab auch die Stadt Neunkirchen ihre Zustimmung.Die MGG teilt uns mit, daß die geplante Aktion im Augenblick nicht besonders hilfreich sei, denn es laufen bereits Gespräche mit einer Gesellschaft, die die Übernahme der Halle im Auge habe. Man möge auf die schwierigen Verhandlungen Rücksicht nehmen und von weiteren Werbungsaktionen Abstand nehmen. Der Vorstand der Initiative beschloß darauf dem Wunsch der MGG zu entsprechen, bestand aber darauf daß der Charakter des Denkmals bei einer neuen Verwendung erhalten bleiben müsse. Der Verein "Saarländisches Industriemuseum e.V." wirbt auf der Touristik - Messe in Saarbrücken an zentraler Stelle des Standes mit 3 Fotos der Halle für die Erhaltung unserer historischen Gasmaschinenzentrale.
Januar 2007
Nachdem der Geschäftsführer der Hydac Saar GmbH während des Besuches der Herren Umweltminister Mörsdorf und Staatssekretär im Wirtschaftsministerium Hettrich für uns überraschend mitgeteilt hat, daß seine Gesellschaft zum Jahreswechsel 2007 /2008 den Standort Heinitz aufgeben wird, haben wir unseren bereits geplanten Vorschlag zur Ein- richtung eines "Handwerkerzentrums für moderne Energietechnik" nach neuen Vorschlägen überarbeitet und den Ministerien für Wirtschaft und Umwelt, der Stadt Neunkirchen, der Steag Saar Eneregie AG und selbstverständlich dem Halleneigentümer DSK, bzw. MGG zur Prüfung und Zustimmung vorgelegt.
Dezember 2006
Die Webstatistik erfaßte im November 6137 Zugriffe aus 107 verschiedenen Domains. Herr Minister Mörsdorf verhandelt mit Vertretern der DSK über die Zukunft verschiedener historischer Gebäude des Bergbaus. Dabei spielt die Gasmaschinenzentrale eine besondere Rolle. Die Initiative bereitet eine große Werbeaktion für die Gasmaschinenzentrale vor. Der Start der Aktion erfolgt aber erst nach Abschluß der Verhandlungen Ministerium / DSK. Man sagt uns, daß die Verhandlungen wohl zum Jahreswechsel abgeschlossen werden können. Herr Archtikt Koch von Elversberg hat seine Bereitschaft zur Mithilfe bei den Planungen erklärt.
November 2006
Die Webstatistik gibt uns für den Oktober 5677 Zugriffe auf unsere Homepage "www.gasmaschinenzentrale-heinitz.de" aus 89 verschiedenen Domains an. Der Saarländische Rundfunk veranstaltet am 14.11.06 einen "Tag vor Ort". Ein Übertragungswagen stand den ganzen Tag auf dem Hans-Krämer-Platz in der Dorfmitte und berichtete direkt aus dem Ort. Die Gasmaschinenzentrale wurde dabei wiederholt erwähnt und wir hatten die Gelegenheit unsere Sorgen und Wünsche in einem Gespräch zu erläutern. Schon am Vorabend hatte das Fernsehen im "Aktuellen Bericht" Bilder der Halle gebracht und uns dabei über die Halle berichten lassen. Am 15.11. hatten wir unsere Jahresmitgliederversammlung abgehalten. Im Arbeitsbericht kam insbesondere auch der Auszug der Hydrosaar aus der Halle zum Jhreswechsel 2007/08 zur Sprache. Die Notwendigkeit einer aktiven Suche nach Investoren wurde besprochen. Der anschließende Vortrag von Herrn Dr.Bollert "Aktivitäten des deutschen Denkmalschutzes im Saarland" war für uns alle hochinteressant und aufschlußreich. Herr Dipl.-Ing.Nützl hat deshalb vorgeschlagen den Vortrag "Erster Entwurf zur technischen Ausgestaltung des geplanten Projektes in der Halle" auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Aus den Reihen der Mitglieder kam dann der Vorschlag, diesen Vortrag mit einer Besichtigung des renovierten Kraftwerks Werden zu verbinden. Herr Nützl hat diesen Vorschlag angenommen und sein früheres Angebot zur Besichtigung des Kraftwerks Werden wiederholt. Die Mitglieder haben das Angebot mit lautem Beifall begrüßt.
Oktober 2006
Die Webstatistik hat im September 5497 Zugriffe aus 91 verchiedenen Domains erfaßt.Auf Empfehlung von Herrn Dipl.-Ing Nützl wurde mit Herrn Prof. Dr.-Ing.Altgeld, dem wissenschaftlichen Leiter des Instituts für Zukunfts Energie Systeme (IZES), unser Projektvorschlag "Handwerker- und Starter-Zentrum mit besonderer Präsentation moderner Energie-Erzeugungs-Verfahren" diskutiert. Er hält unseren Vorschlag für bemerkenswert. Er will das Projekt unterstützen und es mit uns weiter voranbringen. Prof.Altgeld wird uns auch weiter beraten. Auch mit dem Geschäftsführer der ArgeSolar, Herrn Ralph Schmidt wurden entsprechende Kontakte geknüpft und ein gemeinsames Vorgehen verabredet. Am 31.10.06 besuchten der Minister für Umwelt, Herr Mörsdorf und Herr Hettrich, der Staatssekretär im Ministium für Wirtschaft mit uns die Gasmaschinenzentrale. Beide Herren wollten sich ein Bild "vor Ort" machen. Zu diesem Treffen hatten wir auch den Gechäftsführer der Hydrosaar, Herrn Burkart, eingeladen. Die Hydrosaar ist immer noch die Mieterin eines großen Hallenteils. Herr Burkart erklärte bei diesem Termin, daß jetzt kürzlich seine Firma nach langen Studien, bechlossen habe, den Standort Heinitz aufzugeben. Damit wird auch die Halle zum Jahreswechsel 2007 / 08 aufgegebebn. Für die Mitglieder der Initiative kam diese Information überraschend, denn wir waren davon ausgegangen, daß die Hydrosaar in Heinitz bleiben möchte.
September 2006
Die "Webstatistik" registriert für August 5405 Zugriffe aus 87 verschiedenen Domains. Planungen für unser Projekt laufen weiter. Es gilt Informationen zu sammeln und mögliche Investoren zu suchen. Am 13.9. erläutert uns im Ministerium für Umwelt der Herr Minister seinen persönlichen Willen und seine Gedanken zum Erhalt der Gasmaschinenzentrale.(Wir überreichen ihm bei dieser Gelegenheit 1096 Unterschriften von Bürger(innen), die ihren persönlichen.Wunsch zum Erhalt der Halle schriftlich niedergelegt haben und bitten ihn diese Personen nicht zu vergessen.). Der Minister zeigte für unser Anliegen ein offenes Ohr. Er will zusammen mit Herrn Dr.Baulig (Leiter des Landesdenkmalamtes) verschiedene Gespräche führen und nach einem Treffen mit dem DSK-VV und der Leitung von MGG am 20.10. mit unsdas Problem weiter besprechen und auch die Halle wieder besuchen. Der Minister hatte bei unserer ersten großen Veranstaltung in der Halle schon eine Stellungnahme zum Erhalt der Halle abgegeben und dabei uns Unterstützung zugesagt.
August 2006
Die "Webstatistik"registriert für Juli 4266 Zugriffe aus 97 verschiedenen Domains. Die DSK / MGG erläutert uns ihre Stellungnahme und teilt uns schriftlich mit, daß eine rechts- kräftig gegründete Stiftung "Gasmaschinenzentrale"die Halle für 1,- Euro im jetzigen Zustand erhält. Partner in der Stiftung will sie jedoch nicht werden, da dies nicht zu ihren Aufgaben zählt. Nähere Einzelheiten sind zu verhandeln. Der Herr Minister für Umwelt (und Landesdenkmalamt) will das Projekt mit uns persönlich am 13.9. besprechen. In der Zwischenzeit haben wir unseren Projektvorschlag, insbesondere mit der Hilfe von Herrn Nützl, noch etwas weiter ausgebaut und schicken das Papier nochmals an die "Hauptverantwortlichen". Vorstand und Beirat der "Initiative" befahren am 30.8. die Halle und besichtigen die seit der letzten Befahrung im Frühjahr d.J. aufgetretenen weiteren Bauschäden. Der Regen hat durch viele Löcher im Dach und den Dachrinnen an mehreren Stellen das Mauerwerk durchnäßt und stark beschädigt. Bei Frost im Winter kann noch größerer Schaden entstehen. Der aufgestellte Schadensbericht ging an das Landesdenkmalamt mit einer Durchschrift an DSK/MGG.
Juli 2006
Nach der "Webstatistik" waren im Juni aus 99 verschiedenen Domains 4583 Zugriffe auf unsere Heinitz-Gasmaschinenzentrale Page zu registrieren. Das Interesse an der Gasmaschinenzentrale ist nicht zu unterschätzen. Die intensiven Erörterungen um den Erhalt der Gasmaschinenzentrale haben weite Kreise ge - zogen. Dabei bildete das Beispiel der Gründung einer Stiftung den besonderen Schwerpunkt. Es gilt die erforderlichen relativ hohen Aufwendungen auf mehrere Schultern zu verteilen. Dabei ist es wichtig, daß auch die Öffentliche Hand ihren angemessenen Betrag übernimmt. Um das Projekt für einen größeren Kreis von möglichen Investoren interessant zu gestalten, soll jetzt die dezentrale Energie-Erzeugung in kleinen Mengen auch für die private Seite besonders dargestellt und für die Allgemeinheit zugänglich gemacht werden. Die Hersteller der entsprechenden Ein- richtungen sollen deshalb hier die Möglichkkeit der Präsentation und des Verkaufs ihrer Produkte erhalten. Ein "Handwerker- und Starterzentrum mit besonderer Präsentation moderner Energie- Erzeugungs-Verfahren" wurde deshalb den "Hauptverantwortlichen" in einem Schreiben vorgeschlagen. Eine Werbekampagne soll möglichen Investoren die ersten Informationen liefern und das Interesse wecken. Eine derartige Einrichtung gibt es im Saarlorlux-Raum nicht. Die Steag Saar Energie AG hat umgehend ihre Unterstützung zugesagt und den Leiter des Kraftwerks Bexbach, Herrn Dipl.-Ing. Peter Nützl, mit der Wahrnehmung dieser Aufgabe betraut. Herr Nützl hat uns bisher schon tatkräftig unterstützt und wir sind ihm zu Dank verpflichtet. Herr Oberbürgermeister Decker, Neunkirchen hat uns in einer Besprechung Unterstützung zugesagt, will aber auch eine Studie abwarten.
Juni 2006
Die TNM Software GmbH hat für unsere Homepage die "Web-Statistik" eingerichtet: Im Monat Mai waren demnach 5 189 Zugriffe auf unsere Homepage zu verzeichnen und 46 530 197 Bytes sind abgezogen worden! Das Interesse an Heinitz, seiner Geschichte und an der Gasmaschinen- zentrale sind nicht zu unterschätzen! Die Hydrosaar GmbH deutet uns gegenüber an , daß der Standort Heinitz für ihre Gesellschaft nicht mehr sicher ist. Ein Umzug der Fabrikation ist möglich. Eine andere Tochtergesellschaft der Hydac ist an den Hydac - eigenen Gebäuden in Heinitz interessiert und würde gegebenenfalls dort einziehen. Die Gasmaschinenzentrale selbst ist jedoch noch im Besitz der DSK und würde in diesem Fall leer stehen. Eine neue Verwendung müßte also gefunden werden. Die Diskussion und Planung eines "Handwerkerzentrums mit Demonstration neuer Verfahren der Energiegewinnung" gewinnt an Bedeutung. In dieser Halle könnten alle Handwerkerbranchen, technische Büros und Firmengründer einen geeigneten Platz finden - ob Werkstatt, Fertigungsanlage oder Büro. Insbesondere könnten die Energieunternehmen alle neuen Techniken und Verfahren der Energiegewinnung darstellen, damit Handwerker und insbesondere auch die Verbraucher in Erfahrung bringen können wo sie welches Verfahren oder welche Technik einsetzen können. Bei der Vielzahl der neuen Entwicklungen ist heute eine optimale Auswahl der Verfahren kaum mehr möglich. Diese Einrichtung, als Stiftung errichtet, dürfte sich zu einer echten Strukturhilfe für den östlichen Saarraum entwickeln. Entsprechende Firmenkontakte werden vorbereitet.
Mai 2006
Die Einrichtung eines "Europäischen Kraftwerkmuseums mit einem Zentrum der Demonstration künftiger Techniken der Energiegewinnung" in der Gasmaschinenzentrale wird in einem Diskussionskreis vorgeschlagen. Die Energiegewinnung ist wie kaum ein anderes Produkt an vielen Orten in der ganzen Welt besonders intensiv bearbeitet worden. Zahlreiche Ideen sind dabei entstanden und entwickelt worden. Eine zusammenfassende Übersicht über diese vielen technischen und theoretischen Möglichkeiten der Energiegewinnung ist insbesondere für junge Menschen mit neuen Ideen, Interesse und Tatkraft für weitere Entwicklungsarbeiten nicht möglich. Zur Unterstützung einer zielstrebigen, Entwicklungsarbeit ist ein solches Zentrum im Herzen Europas in verkehrsgünstiger Lage sicherlich ein Impuls für die gemeinsame europäische Entwicklung einer optimalen Energieform der Zukunft. Insbesondere auch das weite Gebiet der "Alternativen Energien" könnte für Forscher und Verbraucher sichtbar gemacht, weiter entwickelt und entsprechende neue Einsatzgebiete gefunden werden. Die Realisation dieses Projektes würde auch eine grenzüberschreitende überregionale wirtschaftliche Bedeutung erfahren und eine entsprechende Strukturförderung der Region bedeuten. Vorläufig ist erst die Diskussion im Gange. Es ist wichtig entsprechende Partner der Stiftung zu finden, die gewillt sind, die Finanzierung zu sichern. Bei der Finanzierung der "GIU - Studie" sind Schwierigkeiten aufgetreten. Nach Ansicht der DSK sollen in der Studie die schon früher bearbeiteten Teile nicht noch einmal bearbeitet werden und damit die Kosten erhöhen.
April 2006
Die Gesellschaft für Innovation und Unternehmensförderung sucht sich einen Partner für die Durchführung der Studie. Das Institut für Baustoffuntersuchung und Sanierungsplanung GmbH in Saarbrücken wird die Statik der Halle untersuchen und prüfen. Die Halle wird besichtigt und untersucht.
März 2006
Der 1. Beigeordnete Hörth bittet die Gesellschaft für Innovation und Unternehmensförderung zu einem Besuch der Halle in Heinitz. In einem Gespräch mit Herren Vogt, GIU - Bintz, DSK-- Nützl, Saar Energie AG-- Slotta, IKS und H.Müller, Initiative, werden verschiedene Wege diskutiert. Als Hauptergebnis wird die GIU eine Studie mit Vorschlägen zur Erhaltung der Halle und zu den notwendigen Aktivitäten zur Vermarktung der Halle erarbeiten.
Februar 2006
Bei einer Besprechung mit Oberbürgermeister Decker, 1. Beigeordneten Hörth, Vertretern des Ministeriums für Wirtschaft, Peter Nützl- Saar Energie AG und Initiative Gasmaschinzentrale- Herbert Müller, erklärt der Oberbürgermeister, daß die Firma Hydrosaar aus ihren Räumen in der Gasmaschinenzentrale in Heinitz auszieht, wie er in Erfahrung gebracht hat. Damit bleibt die weitere Nutzung der Halle wieder ungeklärt und unserem Modell der Stiftung wird zunächst die Chance genommen. Herr Decker möchte die Halle kleiner machen,d.h.einen Teil davon abreißen. Schon in der folgenden Woche überprüft Herr Decker seinen Vorschlag im Beisein von weiteren Vertertern der Stadt, den Herren Nützl, Slotta, Hans-Otto Häfner und Schinkel, an Ort und Stelle in Heinitz.
Januar 2006
Wege und Möglichkeiten der Gestaltung einer Stiftung werden mit Fachleuten besprochen. Realität, Vor- und Nachteile nehmen großen Raum ein.
Dezember 2005
Mit der Vorstandssitzung am 28.12.05, der Besprechung eines Weges zur praktischen Gründung einer Stiftung und dem weiteren Vorgehen bei der Gestaltung des Übersichtspunktes auf der Südseite der Halle, wurden die Aktivitäten des Jahres 2005 abgeschlossen und die Aktivitäten des neuen Jahres planerisch umrissen.
November 2005 - 24.11.2005
Jahresmitgliederversammlung mit Neuwahl des Vorstandes. Der Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden geht insbesondere auf die Möglichkeit der Gründung einer Stiftung ein, um auch die zugesprochenen öffentlichen Mittel optimal zu nutzen und einsetzen zu können. Die Geschäftsführung der Hydrosaar hatte noch schriftlich mitgeteilt, die Halle zu nützen, falls die Initiative die Halle baulich in Ordnung bringt. Die Kassenführung erhält durch die Prüfer ein besonderes Lob für die besonders gute und übersichtliche Kassenfühung! Die Vorstandswahlen bestätigen dann praktisch den alten Vorstand: Herbert Müller, 1.Vors. -- Hans-Otto Häfner, 2.Vors.-- Frank Lorschiedter, Schriftführer Hans Jürgen Hütten, Kassenwart- Kassenprüfer: Anton Kallenborn und Siegfried Berwian Als Beiräte wurden gewählt: Delf Slotta, Günter Debold, Helmut Schinkel, Klaus Olschewski und Robert Orsini. Anschließend hielt Herr Nützl, Saar Energie AG, einen Vortrag: "Restaurierung und Nutzung des alten Kraftwerksgebäudes Fenne I ". Er erhielt einen begeisterten Beifall.
Oktober 2005
Nachdem auch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien die grundsätzliche Möglichkeit einer finanziellen Förderung der Halle in Aussicht gestellt hat, wird ein erstes Budget für die Restauration der Halle durch eine Stiftung vorgeschlagen:Finanzielle Beiträge von EU, BRD, Saarland, Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Stadt Neunkirchen, Saar Energie AG, Saarferngas AG und der DSK werden berücksichtigt. Dabei zeigt sich, daß der jeweilige Anteil je Partner nicht bedeutend hoch ausfällt, insbesondere, wenn als Bauzeit ein entsprechender Zeitraum vorgesehen wird. Das Modell "Stiftung" wird in verschiedenen Fassungen und Budgets besprochen.
September 2005
Gemäß Bitte des Landesdenkmalamtes fertigen wir einen kurzen Bericht zum Bauzustand der Halle und schicken ihn an die Behörde und die DSK. Thomas Stein fertigt Rahmen und Ständer für die beiden kleinen Hinweisschilder zu Südseite der Gasmaschinenzentrle. Die Firma Altmeier wird die Schilder beschriften.
August 2005
Nachdem uns VV-RAG und VV-DSK mitgeteilt hatten, daß der zur Restauration der Halle notwendige Betrag in Höhe von 6,7 Mio Euro für eine Gesellschaft einfach zu hoch ist, wird die Überlegung zur Gründung einer Stiftung immer intensiver. Das Rechtsanwaltsbüro Thomas Nüsgen und Roderich G. Trunk in Neunkirchen erklärt sich bereit, die Gründung einer Stiftung juristisch zu untermauern und entsprechende Grundsätze einer Satzung schriftlich zu fixieren.
Juli 2005
Am 9. / 10. Juli feiern die Heinitzer Vereine das Parkfest auf dem alten Bergfestplatz. Die Initiative erinnert bei dieser Gelegenheit an die Gasmaschinenzentrale durch eine Bildertafel und entsprechendes Informationsmaterial. Am Samstag 9.Juli wird um 15 Uhr das wiederhergestellte Dechen - Denkmal durch Herrn Oberbürgermeister Decker enthüllt. Am Sonntag, 10. Juli - 11 Uhr - wird Herr Regierungsrat Delf Slotta eine Führung in der Halle veranstalten und dabei auch auf die bestehenden Probleme hinweisen. Nehmen auch Sie die Gelegenheit wahr, um sich ein umfassendes Bild von der Bedeutung der Halle selbst zu machen. Treffpunkt ist der Heinitzstollen
Juni 2005
Viele Persönlichkeiten teilen uns ihre Sympathie mit unserer Forderung mit und wollen unsere Forderung mit Wort und Schrift unterstützen. Frau Dr.Wendland, die Leiterin des Landesdenkmalamtes, schreibt uns im Auftrag des Herrn Ministerpräsidenten und des Ministers für Umwelt und bringt zum Ausdruck, daß auch die öffentlichen Stellen im Saarland, die Sorge um die Halle mit uns teilen. Sie dankt uns sehr herzlich, daß wir alle denkbaren Akteure ausführlich informiert und sensibilisiert haben. Man verhandelt jetzt über eine größere Lösung zur langfristigen Sicherung der Halle und hofft auf eine mittelfristige Übereinkunft. Sie bittet die Initiative Gasmaschinenzentrale Heinitz um eine intensive Beobachtung des baulichen Zustandes der Halle und um entsprechende Hinweise an Ihre Dienststelle, das Landesdenkmalamt. Selbstverständlich werden wir dieser Bitte gerne folgen. VV RAG, VV DSK und die Montangrundstücksgesellschaft teilen uns jetzt mit : Bis zu einer abschließenden Entscheidung hinsichtlich der Folgenutzung der Halle, werden Mittel aufgewendet, die einen Verfall der Halle verhindern. Damit haben wir die erste Runde gewonnen und den Abriß der Halle zunächst verhindert.
Februar / Mai 2005
Die Initiative informiert zahlreiche Persönlichkeiten, die bei der Hilfe zur Erhaltung der historischen Halle in irgendeiner Form helfen könnten. Selbstverständlich haben wir verschiedene Stellen des Eigentümer - Konzerns auf diese schwierige Lage hingewiesen. Darunter auch den Vorsitzenden der RAG - Muttergesellschaft, Herrn Bundesminister a.D. Dr.Werner Müller. Unter den zahlreichen Persönlichkeiten, die wir um Hilfe bitten, sind u.a.: Der Ministerpräsident des Saarlandes Herr Dr.Peter Müller, dann weiter : Minister, zahlreiche Politiker, Institutionen, Ämter, Freunde von Kultur, Technik und Heimatgeschichte.
Januar 2005
Mit Einsatzbefehl Nr.2071 / 05 vom 10.1.05 für das Luftwaffen Musikkorps genehmigt das Luftwaffenamt die Durchführung des Konzerts in der Gasmaschinenzentrale in Heinitz formell. Mit Schreiben vom 13.1.05 teilt uns die DSK mit, daß die Durchführung des Konzerts wegen Bedenken um die Standsicherheit der Halle untersagt werden muß. Nach Telefonaten und Gesprächen zur Begründung dieser DSK-Entscheidung, entscheidet der Vorstand der Initiative, daß das Konzert an keinem anderen Ort (z.B. Kirche St.Barbara) abgehalten wird, da der klare Hinweis zur Erhaltung der Halle durch eine solche Feier nicht gegeben ist.
Dezember 2004
Die Initiative plant den "Tag der Gasmaschinenzentrale Heinitz" für das Jahr 2005. Ökumenischer Gottesdienst am Vormittag und ein Konzert der Bundeswehr neben einer Präsentation der Heinitzer Vereine werden vorgesehen. Herr Staatssekretär Dr.Wagner und Herr Helmut Rauber, MdB, helfen uns bereitwilig, sehr schnell eine Zusage des Luftwaffenamtes zu erhalten. Mit Herrn Oberstleutnant Klinkhammer einigen wir uns telefonisch auf den 25.9.05 als Tag des Konzerts in der Gasmaschinenzentrale in Heinitz. Mit Schreiben vom 23.12.04 an die DSK ersuchen wir um die Erlaubnis zur Abhaltung des Konzerts am 25.9.05 in der Halle.
24.11.2004
Mitgliederversammlung der Initiative Gasmaschinenzentrale Heinitz e.V.Weiter
19./20.6.2004
Zur 100 Jahrfeier der historischen Gasmaschinzentrale am 19. und 20.Juni 2004 ist eine Ausstellung im ältesten Teil der Halle geplant. Der Wirtschaftsminister des Saarlandes Herr Dr. Hanspeter Georgi wird zusammen mit dem Oberbürgermeister Fritz Decker die Feierlichkeiten unter den Klängen der Bergkapelle eröffnen. Am Sonntag, den 20.6. wird um 10 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert. Jedermann ist herzlich eingeladen.
17.11.2003
Gründungsversammlung der Interessengemeinschaft zur Erhaltung der historischen Gasmaschinenzentrale Heinitz mit Vortrag von Regierungsrat Delf Slotta.Weiter
12./13.7.2003
Bergkonzert in der historischen Gasmaschinenzentrale Heinitz mit einer Ausstellung zur Erinnerung an die längste bergbauliche Tradition eines Steinkohlefeldes in Deutschland am Parkfest Heinitz Weiter
12./13.7.2003
Bilder von der Ausstellung in der historischen Gasmaschinenzentrale.Weiter