Aktuell
- Dezember 2011
-
Ein Mitglied des Bundeshaushalts-Ausschusses teilt uns auf unsere Anfrage mit, dass das
Budget für das Denkmalschutz – Programm III für 2012 erhöht worden ist. Man will sich im
Februar speziell um unsere Gasmaschinenzentrale kümmern und die Beteiligten besuchen
und dabei die entstandenen Probleme klären.
- November 2011
- Im Jahresbericht des Vorsitzenden wird von der Kontrollbefahrung am 7.11.11 des Vorstandes
in der Halle berichtet: Auf der Südseite der Halle untersucht zur Zeit ein Bohrtrupp den
Verlauf der Kanalisation. Im Inneren der Halle war festzustellen, dass das Dach, die
Dachrinnen und Abflußrohre noch in Ordnung sind. Auffallend ist jedoch die Zunahme der
starken Verrostung der Stahlkonstruktion. Der Zahn der Zeit nagt an allen Ecken und Enden.
Eine weitere Verscbiebung der Renovierungsarbeiten wird die anfallenden Kosten steigen
lassen. Wir müssen daher jetzt stark auf den Zeitplan achten.
In der Jahresmitgliederversammlung findet gemäß Satzung wieder eine Vorstandswahl statt.
Folgendes Egebnis:
Vorstand: 1.Vorsitzender: Herbert Müller, 2.Vorsitzender: Hans Otto Häfner
Kassenwart: Hans Jürgen Hütten, Schriftführer : Klaus Olschewski,
Kassenprüfer : Siegfried Berwian, Renate Georgi,
Beirat: Regierungsdirektor Delf Slotta, Helmut Schinkel, Günter Debold, Jürgen Kelm,
Robert Orsini, Frank Lorschiedter
Prof.Dr. Prohmer, RAG, gibt einen Zustands- und Tätigkeitsbericht zu den Arbeiten um unsere
Halle. Er spricht von den Verzögerungen der geplanten Arbeiten, die stark durch
Verhandlungen mit Bundesregierung und Landesregierung entstanden sind. Er teilt mit, dass
im Frühjahr mit den Renovierungsarbeiten begonnen werden soll. Er nennt auch den
Kostenrahmen, der sich mit den früheren Angaben deckt. Die Übernahme der Halle durch den
Landesbetrieb für Straßenbau im Saarland scheint gesichert.
- Oktober 2011
- Wie uns RAG mitteilt, sind die geplanten Arbeiten an der Halle noch nicht abgeschlossen. Die
geplante teilweise Inbetriebnahme der Halle durch den Landesbetrieb für Straßenbau
im Saarland kann noch nicht erfolgen. Es laufen insbesondere noch Bohrungen zur Ortung von
Leitungen und Kanalisationen. Wahrscheinlich wird es Frühjahr bis diese Arbeiten
abgeschlossen sind. RAG will uns dann einen Bericht zu den Ergebnissen geben.
- September
-
Fest des Gedenkens an die früheste Steinkohlengewinnung in Deutschland in der Keltengrube
auf dem Riedberg bei Heinitz und Benennung des Zuweges zum Pingenzug der Keltengrube auf
dem Riedberg mit dem Namen:"An der Keltengrube" am Samstag, 24.9.2011
Das Fest fand unter großer Beteiligung der Bevölkerung statt. Die Bergkapelle und der
Singkreis Heinitz umrahmten das Fest mit ihren klangvollen Einlagen. Herr Oberbürgermeister
Fried begrüßt die Erinnerung an die Aktivitäten der keltischen Bergleute in seinen Grußworten
an die versammelte Bevölkerung. Herr Bergwerksdirektor Breinig hebt die große Bedeutung
des Bergbaus in der Gegend hervor, der während einer sehr langen Zeit das ganze Land
geprägt und die meisten Arbeitsplätze geschaffen hat. Herr Regierungsdirektor Slotta erinnert an
die Grundlagen der Wirtschaft die der Bergbau unter oft sehr schweren Bedingungen gelegt hat.
Die Erinnerung daran darf nicht vergessen werden. Der Vorsitzende der Initiative Herbert
Müller schilderte die bergmännische Ortung des keltischen Bergbaus und erläuterte die
entsprechende wissenschaftliche Beweisführung, die über eine Perle aus Kännelkohle aus
einem Keltengrab zum Flöz Tauentzien und zum alten Abbau auf dem Riedberg führte. (Siehe
auch unsere Homepage "www.gasmaschinenzentrale-heinitz.de" Unter dem Begriff
"Keltengrube". Nach dem alten Bergmannslied „ Glück Auf der Steiger kommt“, das Kapelle
und Singkreis gemeinsam mit der Bevölkerung anstimmten, wurde die Verhüllung des Straßen-
Namens-Schildes unter dem Beifall der Bevölkerung gemeinsam abgenommen. Jetzt war der
Name des Zuweges zur Keltengrube auf dem Straßenschild von der Elversberger Straße aus
deutlich zu erkennen. Auch der Gedenkstein auf der Pingenflucht des keltischen Abbaus ist
deutlich zu sehen.
In einem anschließenden Vortrag in der Waldschule beschrieb
Regierungsdirektor Slotta noch weitere "Denkmale des Bergbaus" im Saarland. Der Singkreis
Heinitz zeigte auch hier nochmals sein hervorragendes und sehr gut eingesetztes
Klangvolumen. Mit anregenden Gesprächen und einem Glas Bier ging das Fest schließlich zu
Ende. Das Fest wir manchen Beteiligten in Erinnerung bleiben.
- August 2011
-
Das Info-Schild vor der Gasmaschinenzentrale in Heinitz wird durch einen LKW beschädigt.
Herr Manderscheid informiert uns und nennt uns den Schadensverursacher. Nach einer
schriftlichen Zahlungsaufforderung wird der Schaden zugegeben und die Zahlungsbereitschaft
erklärt. Der Schaden wird von den Firmen Manderscheid und Altmeier-Werbetechnik
behoben.Die Einladungen für Samstag, den 24.9.2011 14 h zum Fest der Namensgebung
sind verschickt worden.
- Juli 2011
-
Das Namensschild „An der Keltengrube“ wurde von der Stadt Neunkirchen aufgestellt. Die
anderen Infoschilder „Erster Zug aus Henitz“ und die Kurz-Information zum Ferdinandstollen
stellen wir wieder selbst auf. Die Organisation zum Fest der „Straßen-Namensgebung“ ist
abgeschlossen. Herr Oberbürgermeister Fried und Herr Bergwerksdirektor Breinig beteiligen
sich an der Übergabe des Namensschildes an die Öffentlichkeit Das Oberbergamt für das
Saarland und das Land Rheinlandpfalz wird duch den Chef des Oberbergamtes Saarbrücken
Herrn Berghauptmann Dr. Ecker vertreten sein. Die Bergkapelle RAG und der Singkreis von
Heinitz werden der Veranstaltung einen festlichen Rahmen geben.
Herr Krumm berichtet, dass nach seinem jetzigen Kenntnisstand die am Runden Tisch
abgesprochene Planung zum Erhalt der Halle eingehalten wird. Es bestehen an keiner Stelle
grundsätzliche Schwierigkeiten.
- Juni 2011
-
Herr Krumm, RAG – Saar, teilt mit, dass das Stahlgerüst der Halle für die Salzeinlagerung sehr
sorgfältig behandelt werden muss. Die Studie von Herrn Assion zeigt, dass das im
Stahlgerüst eingebaute Mauerwerk herausgenommen werden muß, um die Stahlstreben
beonders mit entsprechenden Mitteln behandeln zu können. Anschließend kann das Mauerwerk
wieder mit Betonsteinen eingebracht werden. Auf diese Weise kann das Stahlgerüst
die Salzeinlagerung angeblich gut überstehen.
An den Erdmagnetismus-Meßpunkten wird das geplante Infoschild aufgestellt. Später soll ein
Lageplan auch Fremden die Suche erleichtern.
- Mai 2011
-
RAG-Saar informiert uns über den augenblicklichen Stand der Arbeiten. Herr Krumm stellt
besonders heraus, dass der von der Initiative angeregte „Runde Tisch“ mit den Gesprächen
von allen Entscheidungsträgern eigentlich den Durchbruch zur Entscheidung zur Erhaltung der
Gasmaschinenzentrale gebracht hat. In einem Rundbrief an die Mitglieder der Initiative werden
die erzielten Fortschritte dargelegt. Bei dem Gespräch mit Herrn Krumm werden aber auch
die Schwierigkeiten deutlich, die bei den Verhandlungen mit den Behörden bei Antrag -
stellungen und Finanzierungsfragen auftauchen. Die Übernahme der Halle durch den
Landesstraßenbau- Betrieb scheint jedoch gesichert. Die Probleme der Streusalz- Einlagerung
scheinen vorläufig gelöst zu sein. Eine endgültige Entscheidung steht aber noch aus.
- April 2011
- Die Namensgebung des Weges auf den Riedberg „An der Keltengrube“ wird von der
Forstbehörde und der Stadt Neunkirchen genehmigt.
- März 2011
- Zur weiteren Information von Ortsbesuchern über die Bedeutung des Bergbaudorfes Heinitz
beschließt der Vorstand noch einige Infoschilder im Ortsbereich aufzustellen: Info über die
früheren Erdmagnetismusmessungen zur Orientierung von Kompass-Messungen und
Kartenwerke des Steinkohlebergwerks Heinitz und der Region;
Information zur Abfahrt des ersten Zuges aus dem Bezirk Saarbrücken und eine Information
zum „Ferdinandstollen“ auf dem Riedberg.
Herr Funk bedankt sich für unsere Projektbeschreibung und sichert uns Unterstützung zu.
- Februar 2011
-
Alexander Funk, MdB, erkundigt sich bei Bürgermeister Aumann über den Stand des Projektes
Gasmaschinenzentrale. Herr Aumann gibt dieses Schreiben umgehend an uns weiter. So
können wir Herrn Funk über den Stand des Projektes und über die vorhandenen
Schwierigkeiten bei der weiteren Bearbeitung informieren. Durchschlag des Antwort -
Schreibens erhalten: Oberbürgermeister Fried, Bürgermeister Aumann, Herr Krumm, RAG-
Saar und Herr Christoph Roth, Büroleiter bei MdB Funk.
- Januar 2011
- Mit dem Januar beginnt das 10.Jahr in dem sich Henitzer Bürger und andere Freunde der
Gasmaschinenzentrale intensiv für die Erhaltung des “Nationalen Denkmals” einsetzen. Die
TNM Software GmbH entwickelt und unterhält etwa seit dieser Zeit unsere “Homepage”:
www.gasmaschinenzentrale-heinitz.de
- Dezember 2010
- Im Jahresbericht der Mitgliederversammlung gab der Vorsitzende eine kurze Zusammenfassung
der wichtigsten Ereignisse des Jahres. Angesprochen wurden auch die verschiedenen
drängenden Schreiben an die hauptverantwortlichen Stellen bei RAG und Land bis endlich
umfangreiche Studien zum Bauzustand der Halle aber auch zur Folgenutzung des nationalen
Denkmals angesetzt wurden. Der erste Arbeits-Abschnitt konnte im November abgeschlossen
werden Herr Krumm, der Leiter der RAG Montan Immobilien GmbH Saar, gab einen
Zwischenbericht. Die Hauptergebnisse sind hier kurz zusammengefasst:
1 ) Die gesamte Stahlkonstruktion der Halle ist bautechnisch in Ordnung. Dies betrifft auch die
Knotenpunkte der Konstruktion an denen sich mehrere Stahlstreben treffen. Die kalkulierten
Kosten für die erforderlichen Renovierungsarbeiten betragen 2,5 – 3,5 Mio Euro. Diese Kosten
liegen beträchtlich unter den ursprünglichen Schätzkosten. Der Gutachter schlägt vor, dass die
Renovierungsarbeiten über 10 Jahre ausgedehnt werden, damit sie gründlich ausgeführt werden
und leichter zu finanzieren sind.
2 ) Das Dach der Halle ist nach den letzten Reparaturen dicht und dürfte nach Aussagen des
Gutachters die nächsten 10 Jahre in Ordnung bleiben.
3 ) Der erstellte Abwasserkataster zeigt erhebliche Schäden in verschiedenen Abwasserkanälen.
Die erforderliche Instandsetzung erfordert wegen der Schäden auch in der öffentlichen
Kanalisation die Zusammenarbeit mit der Stadt Neunkirchen.
4 ) Die Erhaltung der Gasmaschinenzentrale ist damit offensichtlich akzeptiert
5 ) Als eine mögliche Folgenutzung erscheint eine Garage, Werkstatt, Ausbildungszentrum und
die Einrichtung eines Puffer - Streusalzlagers durch das Landesamt für Straßenbau am Horizont.
Die Einrichtung des Streusalzlagers regt wegen der starken Aggressivität des Salzes
umfangreiche Diskussionen an. Nach einer Vorprüfung der Gutachter gibt es aber zum Schutze
des Stahls wirksame Möglichkeiten. Eine genaue Prüfung steht noch aus. Der östlichste (jüngste)
Querbau besteht aus Mauerwertk ohne Stahlkonstruktionen . Vielleicht ist dort die Salzlagerung
sinnvoll ?
6 ) Die Bereinigung des Heinitzer Umfeldes in seiner Gesamtheit ist vorgesehen. Dafür werden
rund 8 – 10 Mio Euro angesetzt.
7 ) Im Frühjahr 2011 sollen die noch ausstehenden Ergebnisse der Gesamtplanung vorliegen.
Damit ist also ein wesentlicher Schritt in die richtige Richtung gemacht worden.
In der Jahresmitgliederverammlung hielt Klaus Olschewski noch eienen sehr interessanten
Vortrag zu kaum bekannten Einzelheiten der Neunkircher Geschichte.
Zur Kennzeichnung der Kännelkohlen-Grube aus keltischer Zeit, der ältesten Steinkohlegrube
in Deutschland, wurde auf dem Riedberg am Pingenzug des Flözes Tauentzien in dem die
Kännelkohle gewonnen wurde, ein Gedenkstein gesetzt. Der zuführende Weg wird dann mit
dem Namen “An der Keltengrub” bezeichnet.
- November 2010
-
Der wesentlich bessere Bauzustand der Halle wird jetzt auch selbst von Herrn Krumm, dem
Leiter der RAG-Montan-Immobilien GmbH im Saarland, anerkannt und vertreten. Die
Kosten der Restauration werden jedenfalls deutlich geringer ausfallen. Damit verbessert sich
die Aussicht auf die Erhaltung der Halle deutlich. Am Dienstag, den 23.11.2010 werden
im zweiten Gespräch am „Runden Tisch“ die Ergebnisse der durchgeführten Studien von
RAG- Vertretern vorgetragen.
- Oktober2010
-
Die bautechnische Überprüfung ergab, dass der Bauzustand der Halle wesentlich besser
ist als ursprünglich vermutet und in einer ersten Kostenkalkulation niedergelegt wurde.
Die jetzt zu kalkulierenden Kosten liegen deutlich unter den bisher angegebenen Beträgen.
Damit dürfte die Aussicht auf die Erhaltung der Halle auch wesentlich günstiger sein.
Um die älteste Steinkohlengewinnung Deutschlands (7./6. Jhd. vor Chr.) hier in Heinitz auf
dem Riedberg besser in das Blickfeld der Allgemeinheit zu rücken, wollen wir den
Waldweg, der auf den Riedberg über die alten Abbaue im Flötz Tauentzien führt,
mit dem Namen „An der Keltengrub“ bezeichnen und beschriften . Wir hoffen, dass dadurch
unsere historische Gasmaschinenzentrale auch wieder mehr in das Blickfeld der
Öffentlichkeit kommt, nachdem der Zugang zur Halle schon seit vielen Jahren versperrt ist.
Unser Ortsvorsteher Fröhlich hat sich der Sache schon angenommen. Er wird die
erforderliche Bürokratie erledigen.
- September 2010
-
Die angekündigte bautechnische Überprüfung der Halle ist im vollen Gange. Herr Architekt
Assion und ein Statiker gehen gründlich ans Werk. Insbesondere an den Knotenpunkten
der Stahlstreben werden Löcher in das Mauerwerk geschlagen, um den Grad der Verrostung
oder sonstige Schäden zu sehen. Sie teilen uns mit, dass die Knotenpunkte fast alle noch in
Ordnung sind. Auch Bohrungen werden abgeteuft. Der Abwasserkataster soll erkundet
und mögliche Hohlräume in der Erde festgestellt werden.
- August 2010
-
Die Diskussioin um die vielleicht notwendige Gründung einer Stiftung nach dem „Runden
Tisch-Gespräch“ hat klarere Formen angenommen. Eine „Stiftung“ als Eigentümerin kann
die notwendigen und sinnvollen Arbeiten für die Erhaltung der Halle bestimmen. Die
Beseitigung der Kontamination anordnen und die Folgenutzung besser beeinflussen. Zudem
kann die Stiftung angeblich besser an die, der Halle zustehenden, öffentlichen Mittel
gelangen. Die Deutsche Stiftungstreuhand AG und ihre Vertetung in Neunkirchen, die
Sparkasse Neunkirchen, werden zur Stellungnahme gebeten. Auch Herr Oberbürgermeister
a.D. F.Decker ist in die Gespräche eingeschaltet .
- Juli 2010
-
Die angekündigte Informationsveranstaltung am 1.7. 2010 fand im Kreise von etwa 23
Personen statt : Das Umweltministerium, Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz, das
Landesdenkmalamt, die Bergbehörde, verschiedene Dienst-Stellen der Verwaltung der Stadt
Neunkirchen, Vertreter der RAG Montan Immobilien GmbH und die Vertreter der Initiative
Gasmaschinenzentrale Heinitz e.V. Eine Restriktionsanalyse für die Halle und Umfeld, eine
Gefährdungsabschätzung in Bezug auf Altlasten, die Erstellung eines Kanalkatasters, ein
Bauschadensgutachten und die Verwertungspotentiale wurden angekündigt. Bis zum Oktober
des Jahres sollen entsprechende Studien abgeschlossen sein. Die Marktansprache und
Investorsuche soll anschließend erfogen. Für den Oktober wurde ein weiterer
Informationstermin durch die RAG angekündigt.
Die Ausschreibung des Projektes soll jedenfalls gegen Ende des Jahres erfolgt sein.
- Juni 2010
-
Das Ministerium für Umwelt, Energie und Verkehr, das Landesamt für Umwelt-und
Arbeitsschutz und das Landesdenkmalamt erhalten mit entsprechenden Erläuterungen
unser Schreiben an Herrn Prof. Dr. Noll.
Insbesondere wird auch herausgestellt, dass wir ohne Wenn und Aber auf der Beseitigung der
Kontamination bestehen, um für die historische Gasmaschinenzentrale auch wieder einen
passenden Investor finden zu können. Die Briefe sind auch vom Hist.V der Stadt Neunkirchen
und vom Verein Saarländisches Industriemuseum e.V. unterschrieben.
Wir bekräftigen unseren Standpunkt dabei auch in mehreren Gesprächen.
Am 16.6. informiert uns RAG über eine Informations-Veranstaltung am 1.7. im Rathaus
Neunkirchen. Wir erhalten von RAG eine Liste mit relativ allgemeinen, aber für das Projekt
doch umfassenden Themen, die Grundlage für die Renovierung sein sollen. Anwesende sollen
dazu ihre Meinung sagen und Vorschläge unterbreiten.
Wir informieren unseren neuen Bürgermeister, Herrn Aumann, über die Angelegenheit mit
verschiedenen Berichten zur Halle.
Von Herrn 1.Beigeordneten Sören Meng erfahren wir, daß er bei dieser Veranstaltung
Herrn Aumann vertreten wird. Er wird die Teilnehmer begrüßen.
- Mai 2010
-
Die Probleme um die Erhaltung der Gasmaschinenzentrale Heinitz beschäftigen immer mehr
Menschen. Man kann einfach nicht verstehen, warum das “Nationale Denkmal” mit dem
so bedeutenden geschichtlichen Hintergrund solche Schwierigkeiten zu bestehen hat.
Zahlreiche Infobriefe werden verschickt.
- April 2010
-
Am 1.4.2010 befahren Vorstand, Beirat und Mitglieder des Historischen Vereins Neunkirchen
zusammen mit dem RAG – Projektleiter für die Halle Herrn Bernd Müller und Herrn Dörr die
Halle. Es sollten uns die abgeschlossenen Repartur-Arbeiten vorgestellt werden. Leider konnte
man uns nur notürftig aufgestellte Rohr-Ableitungen zeigen. Sie sollten das Wasser einige
Meter aus dem Fundamentbereich des Gebäudes ableiten. Man unterrichtete uns über mögliche
und weiter geplante Studien für die weitere Zukunft des Gebäudes. Von einer geplanten
umfassenden Reparatur des Gebäudes konnte man uns nichts berichten. Eine
Ausschreibung der Anlage gegen Ende des Jahres ist wieder vorgesehen.
Da offensichtlich keine ernsthaften Absichten zur Wiederherstellung der Halle im Kreise der
RAG anstehen, haben wir in einem Schreiben an den Vorsitzenden der Geschäftsführung der
RAG Montan Immobilien GmbH Herrn Prof. Dr. Noll geschrieben und ihm nochmals die
Bedeutung des nationalen Denkmals und seine Verbindung zu der umliegenden
Kontamination erläutert und ihn aufgefordert diese Katastrophe im Ort zu stoppen.
Dieses Schreiben wurde neben unserer Initiative auch noch unterschrieben vom
Verein Saarländisches Industriemuseum e.V.,
dem Verein für Landeskunde eim Saarland e.V. und
dem Historischen Verein der Stadt Neunkirchen e.V.
- März 2010
-
Am 3.März wird vom Sturm ein Loch in das Dach gerissen. Unsere sofortige Meldung bei
RAG hatte dieses Mal Erfolg. Die Reparatur war in wenigen Tagen erledigt.
Mit einem Schreiben vom 9.3.10 antwortet Frau Minister Dr.Peter auf unsere bisherige
Schreiben und das an den Herrn Ministerpräsidenten. Sie teilt uns mit, dass die nationale
Bedeutung unserer Halle jetzt auch von den Bundesgremien anerkannt wird. In Gesprächen
zwischen Landesregierung und RAG wird jetzt auf höchster Ebene das Thema “Historische
Gasmaschinenzentrale” behandelt. Vorgaben über Methodik und Umfang der Arbeiten
werden festgelegt. Eine langfristige Sicherung und neue Nutzung sind dabei die Kernziele für
dieses national bedeutende Kulturgut.
- Februar 2010
-
Am 5.2.10 teilt uns RAG mit, dass nach einer weiteren Studie Ende 2010 die historische
Halle wieder ausgeschrieben werden soll, um einen geeigneten Investor zu finden, obwohl
die Firma Terrag sich bereits seit längerer Zeit bewirbt. Offensichtlich möchte RAG die
Kosten der Dekontamination einer anderen Gesellschaft übertragen oder das ganze Projekt
in die Ferne verschieben, wobei man sicherlich auf den Verfall der Halle keine Rücksicht
nehmen will.
In Schreiben an den Herrn Ministerpräsident Peter Müller, an die Ministerin für Umwelt,
Energie und Verkehr Frau Dr. Peter und den Herrn Oberbürgermeister Jürgen Fried der
Kreisstadt Neunkirchen berichten wir über diese stark aufschiebende zeitliche Entwicklung
und bitten um Hilfe.
Diese Schreiben werden vom Historischen Verein der Stadt Neunkirchen mitunterzeichnet.
Auch das Bergamt wird informiert und um eine Beseitigung der Kontamination in einer
zeitlich absehbaren Zeit gebeten
- Januar 2010
-
In unserem Schreiben vom 8.1.2010 an den Vorsitzenden des Vorstandes der RAG. Herrn
Bernd Tönjes, berichten wir über die großen Schäden, die an der Halle entstanden sind und
verweisen auf die sehr hohen Kosten die durch die hinausgezögerte Dachreparatur
entstanden sind. Herr Tönjes verspricht uns in seiner Antwort, dass im Frühjahr Sicherungs-
maßnahmen getroffen und eine Dachrepartur durchgeführt wird. Die Aussage zur
Dekontamination bezieht sich nur auf eine sehr begrenzte Fläche, die selbst den Hof der Halle
nicht ganz umfaßt.
In Schreiben am 11.1.2010 an Ministerium, Landesamt für Umwelt-und
Arbeitsschutz und das Landesdenkmalamt bitten wir um eine echte Dekontamination im
Umfeld der Halle, damit Investoren nicht abgeschreckt, sondern angeregt werden.
Der Saarländische Rundfunk nimmt am 11.1.10 einen Bericht zum Schicksal der Halle auf.
Die Sendung erfolgt in den folgenden Tagen Am 19.1.10 berichtet das Saarländische
Fernsehen über unsere Gasmaschinenzentrale. RAG hatte in einer Presseerklärung von einer
Aufnahme von Arbeiten an der Halle gesprochen.
- Dezember 2009
-
Die Wahl an der Mitgliederversammlung hat Hern Jürgen Kelm zum neuen Beiratsmitglied
bestimmt. Der übrige Personenkreis im Vorstand und Beirat hat sich nicht geändert.
Am 5.12.09 haben Beirat und Vorstand die Halle befahren. Der starke Regen in den letzten
Tagen hat die vielen undichten Stellen im Dach deutlich gezeigt. In großen Strömen lief das
Wasser über Wände und Pfeiler auf den Boden und in den Keller und durchnäßte das
Mauerwerk völlig. Ein 7 seitiger Bericht mit Bildern ging an das Landesdenkmalamt. Die neue
zuständige Ministerin Frau Dr. Peter, (die mit einem Schreiben von uns am 25.11.09 über die
Situation des nationalen Denkmals informiert wurde) erhielt eine Kopie des Berichts ebenso
das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz. Auch unser neuer Oberbürgermeister Herr
Jürgen Fried erhielt die entsprechenden Informationen und eine Kopie des Berichts.
- November 2009
-
Kalkulationen und Verhandlungen über Kosten ziehen sich hin. Insbesondere geht es auch um
das Umfeld der Halle.
18.11.09, 18 Uhr: Jahresmitgliederversammlung mit Vorstandswahl in der Schule Heinitz
(Jahresbericht des Vorsitzenden,
Diskussion,
Kassenbericht,
Entlastung des Vorstandes,
Neuwahl, Referat des Geschäftsführers "Landschaft Industriekultur Nord",
Herr Detlef Reinhard,
Darstellung und Erläuterung des Programms unter besonderer Berücksichtigung von Heinitz.
Diskussion, Abschluß)
- Oktober 2009
-
Bei den Kostenvergleichen zeigt sich, dass rund 1,6 Mio Euro zur Beseitigung der
Kontamination fehlen. Die Quellen der Differenzen werden gesucht. Insbesondere zeigte sich,
dass RAG für die Beseitigung der Kontamination weniger ausgeben möchte.
- September 2009
-
Das Landesdenkmalamt informiert uns über angehende Verhandlungen zur Kostenfindung,
zur Beseitigung der Bodenbelastung einerseits und der Restauration andererseits.
Arbeitsgebiete werden besprochen. RAG und Terrag werden gebeten ihre kalkulierten Kosten
einer Prüfung zu unterziehen. Dabei wird auch herausgestellt, dass das Umfeld der Halle
besser berücksichtigt werden soll.
- August 2009
-
Schreiben an RAG mit dem nochmaligen Einspruch gegen den Abriß der Halle und Hinweis
auf den Verstoß gegen das Denkmalschutz-Gesetz und damit auch auf den Verstoß gegen
fundamentale kulturelle Interessen der saarländischen Bürgerinnnen und Bürger.
Das Bergamt Saarbrücken teilt uns mit, dass die RAG Montan Imobilien den Antrag
zurückzieht. Über den Eingang eines neuen Antrages wird uns das Bergamt informieren.
RAG verwirft offensichtlich den Plan zum Abriß der Halle und teilt dies auch mündlich mit.
Der Umweltminister plant eine Besprechung aller betroffenen und vom Bergamt angefragten
Dienststellen zur gemeinsamen Stellungnahme in der Angelegenheit. Ziel ist die Erhaltung
und Nutzung der Halle. Der Minister erläutert uns persönlich seine Stellungnahme.
Die Initiative bittet den Minister um ihre Beteiligung bei der gemeinsamen Besprechung
zur Zielfindung.
Das Landesdenkmalamt informiert uns über angehende Verhandlungen zur Kostenfindung
zur Beseitigung der Bodenbelastung einerseits und der Restauration der Halle andererseits.
Arbeitsgebiete werden besprochen. RAG und Terrag werden gebeten die kalkulierten Kosten
zu prüfen.
- Juli 2009
-
Das Oberbergamt informiert uns über den Eingang eines Antrages der RAG zur Entlassung der
Gasmaschinenzentrale aus der Bergaufsicht. In dem beigefügten Gutachten steht auch, dass
eine Grundwassergefährdung durch die schädlichen Bodenveränderungen auszuschließen ist.
Weitere Erkundungen zur Gefährdungsabschätzung sind nicht mehr erforderlich. Auch wird
nach Auffassung des Gutachters ein direkterKontakt über den Wirkungspfad Boden - Mensch
im Bereich der Halle durch die Betonversiegelung unterbunden. In dem Antrag zum
Betriebsplan wird der Abriß des Gebäudes vorgeschlagen. Das Bergamt verschickte den
Antrag an verschiedene Ministerien und Dienststellen zu einer Stellungnahme. Aufgrund der
Stellungnahmen sollte dann die Bergbehörde nach Berggesetz seine Entscheidung
treffen. Die Initiative schrieb alle zur Stellungnahme aufgeforderten Dienststellen an und legte
die bekannten Forderungen nochmals vor und legte vorsorglich den Einspruch gegen den
Abriß ein.
In einem Treffen des Ministerpräsidenten Peter Müller mit dem Vorstandsvorsitzenden der
RAG, Herrn Tönjes, unterstreicht Herr Müller die besondere Bedeutung der
Gasmaschinenzentrale für das Saarland und bittet um deren Erhaltung. Herr Tönjes will die
Angelegenheit prüfen.
- juni 2009
-
Ein abgesprochener Verhandlungstermin wird wieder verschoben. Wir wenden uns wieder an
Minister Mörsdorf und bitten um Hilfe. In einem Schreiben schildern wir dem
Herrn Ministerpräsidenten des Landes die gefährliche Situation und bitten um Hilfe. Ein recht
eindeutiger Brief geht an die RAG Montan Immobilien GmbH mit der Aufforderung jetzt
endlich und endgültig aktiv zu werden für die Erhaltung der Gasmaschinenzentrale. Die
Bergbehörde wird gebeten das Aufgabengebiet der RAG deutlich zu machen. Auch die
Stadt Neunkirchen wird informiert und gebeten entsprechend einzuschreiten.
- Mai 2009
-
Das Landesdenkmalamt dankt für unseren Bau - Kontrollbericht und ist beeindruckt von den
entstandenen Frostschäden. Man unterstützt unseren Einspruch gegen den Abriß der Halle sehr
eindeutig. Man unterstützt auch unsere Meinung, dass jetzt die Entscheidung zur Übergabe an
die Terrag erfolgen muß, nachem kein anderer Käufer in Sicht ist. Man ist sich einig, d ass
RAG auf dem Verhandlungswege die Kosten so weit wie irgend möglich senken möchte.
Wir schreiben in kurzen Abständen sehr deutliche Briefe an alle Beteiligten Gesellschaften
und Dienststellen des Landes. In einem weiteren Schreiben an die RAG Montan Immobilien
GmbH wird auf die uns gegebenen Versprechungen hingewiesen und die Aufnahme von
Übergabeverhandlungen gefordert damit die Halle noch vor dem nächsten Winter restauriert
werden kann und noch höhere Kosten vermieden werden können . Schreiben an den Vorstand
der RAG mit der Aufforderung jetzt aktiv zu werden. Die Terrag erhält einen 200
seitigen Bericht als Vorbereitung zur Verhandlung . Die RAG-Aktiengeselschaft versichert,
dass auch sie die Halle möglichst zeitnah an einen neuen Nutzer übergeben möchte.
- April 2009
-
Am 1.April befährt der Vorstand der Initiative die Halle zur Kontrolle der von der RAG
versprochenen "Winterfestmachung der Halle". Wir müssen feststellen, daß die
"Winterfestmachung" nicht geglückt ist. An verschiedenen durchnässten Mauerteilen hat der
strenge Winter volle Arbeit geleistet, Backsteine sind durch den Frost zersprungen und Teile
davon abgeplatzt. Die Verwitterung am Sandsteinsockel des Gebäudes ist an verschiedenen
Stellen noch wesentlich deutlicher geworden. Ein Fenstergewand ist aufgesprungen. Ein mit
Bildern versehener Bericht und ein vorsorglicher Einspruch gegen den drohenden Abriß der
Halle geht an das Landesdenkmalamt und an die RAG Montan Immobilien GmbH. Von der
LfUA erfahren wir, dass RAG von dort ein Einverständnis zum Abriß der Halle wegen
Umweltbelastung erhalten möchte. Das LfUA lehnt ab.
- März 2009
-
Chemische Untersuchungen des Geländes und in der Gasmaschinenzentrale selbst laufen
angeblich noch. Analysenergebnisse sind nicht zu erfahren. RAG macht zum Projekt
"Gasmaschinenzentrale" eine Kostenkalkulatin und bereitet den Antrag an die Bergbehörde
auf Entlassung aus der Bergaufsicht vor.
- Februar 2009
- Das besprochene Beprobungsprogramm ist noch nicht aufgenommen worden. Es herrscht
noch große Unklarheit über den zeitlichen Bedarf der erforderlichen Arbeiten und deshalb
kann auch der Beginn der Renovierungsarbeiten nicht genant werden. Die Erhaltung der
Halle bleibt aber als Aufgabe und Ziel der Arbeiten erhalten. Wir werden nicht locker
lassen !
- Januar 2009
-
Der erwartete Schlußbericht des Schadstoff-Beprobungsprogrammes zum Ende des Jahres
2008 ist noch nicht fertig.Vielmehr hat sich gezeigt, daß zur Entlassung der Halle und des
Grundstücks aus der Bergaufsicht, nach Ansicht des Landesamtes für Umwelt- und
Arbeitsschutzes, eines neues Untersuchungsprogramm erforderlich ist. Es müssen noch
weitere Einzelheiten erfaßt und ausgewertet werden. Offensichtlich sollen diese Arbeiten
noch eine längere Zeit in Anspruch nehmen. Wir sind von dieser Entwicklung sehr
enttäuscht, denn wir waren informiert worden, daß die Beprobungsarbeiten zum
Jahresende 2008 abgeschlossen sind und die Verhandlungen zur Gebäudeübergabe im
Frühjahr auf jeden Fall beginnen können. Die Sanierungsarbeiten sollten im Sommer
beginnen. Dies bedeutet für uns einen gewaltigen Zeitverlust für die Erhaltung des
Gebäudes. Wir werden jetzt aber auf jeden Fall neue Anläufe unternehemen, um
den Zeitverlust nicht zu groß werden zu lassen.
- Dezember 2008
-
Die Mitgliederversammlung fand am 4.12.2008 in der Schule in Heinitz neben dem
Heimatmuseum statt. Gleich zu Beginn gedenken wir unserer Mitglieder, die wir seit
Gründung unseres Vereins durch den Tod verloren haben:
Günter Schliesing, Günter Düpre, Siegfried Doll und Anton Kallenborn
Wir werden ihr Engagement für die Denkmäler und die Kultur in unserem Raum nicht
vergessen und ihr
Andenken in Ehren halten.
Im Jahresbericht des Vorsitzenden wurde kurz über die jetzt eindeutig erreichte Zustimmung
des RAG-Vorstandes zur Erhaltung der Halle berichtet und davon ausgehend ein möglicher
Zeitplan für den Start der Renovierungsarbeiten aufgestellt. MGG, Terrag und Initiative
rechnen nun mit der Aufnahme der Renovierungsarbeiten im Sommer 2009.
Anschließend erläutert Terrag zunächst den Plan zur Sanierung der Halle. Es
werden uns eine Reihe Bilder der Halle gezeigt, die die Schäden in und an der Halle
zeigen. Die notwendigen technischen Ausbesserungen werden angeführt. Verschiedene
Punkte sind noch im Planungszustand und können erst nach weiteren Untersuchungen
endgültig geplant und ausgeführt werden. Jedenfalls sollen Dach, Stahlkonstruktion,
Mauerwerk und Kanalisation einwandfrei in Ordnung gebracht werden. Zunächst wird der
größte Teil der Halle als Lagerraum genützt werden. Ein kleinerer Teil soll als Eventhalle
ausgebaut werden.
- November 2008
-
Am 6.11. ergeht ein Info-Rundbrief an alle Mitglieder des Vereins mit der Einladung zur
Mitgliederversammlung am 4.12.2008.
Im Zuge des Schriftwechsels mit RAG, MGG, Terrag, der vielen Telefonate, schlägt Herr
Dr. Knöchel eine gemeinsame persönliche Aussprache im Büro von Herrn Krumm, MGG,
am 4.11. vor. Herr Dr. Knöchel reiste dazu aus Herne an. Es lag ihm daran, uns ganz
persönlich den Willen des Vorstandes selbst zu sagen. Er bestätigt zunächst ganz klar, daß
der Vorstand die Halle auf jeden Fall erhalten will. Die RAG wird als verläßliches
Unternehmen handeln und durch das schon angesprochene Beprobungsprogramm die
Vorraussetzung schaffen für die Bereinigung der Umwelt. Er bestätigt das
"Winterfestmachen" der Halle durch MGG. Nach Abschluß dieser Arbeiten können die
Verhandlungen mit der Terrag zur Übergabe der Halle aufgenommen werden. Herr Winzent,
der Geschäftsführer der Terrag, bestätigt seine Bereitschaft zur Übernahme der Halle.
Am 27.11.08 erfolgt eine Befahrung der Halle mit Vertretern von MGG, Terrag und Initiative
Gasmaschinenzentrale Heinitz e.V., um den baulichen Zustand zu erkunden. Entsprechende
Berichte gehen mit Fotos am 30.11.08 an das Landesdenkmalamt, an MGG und an Terrag.
Wir stellen fest, daß das "Winterfestmachen der Halle" noch nicht abgeschlossen ist.
- Oktober 2008
- Nach wiederholten Diskussionen in unserem Vorstand über die Frage : "Wie kann Interesse
an Heinitz mit der alten Jugenstilhalle gesteigert werden ?" sind wir der Meinung, daß ein
größeres und weitergehendes öffentliches Interesse zur Finanzierung unseres historischen
Denkmals behilflich ist. Wie früher schon festgelegt, wird der Text für die Info-Tafeln
am Ausgehenden des Flözes Tauentzien, für die geomagnetischen Meßpunkte und den
Ferdinandstollen entworfen. Ebenso soll an zentraler Stelle in der Nähe der Halle eine
Infotafel erstellt werden, die insbesondere über die Abfahrt des ersten Zuges im Saatrland,
vom Grubenbahnhof Heinitz, informiert. Die Frage zur Herkunft der großen Steine als Träger
der Infotafeln kann noch nicht gelöst werden.
- September 2008
-
Nach unserem deutlichen Schreiben an den Vorstandsvorsitzenden der RAG war wieder
eine positive Denkweise zur Erhaltung unserer historischen Halle bei der MGG zu erkennen.
Ein weiteres deutliches Schreiben an die Geschäftsführung der MGG am 18.9.08 sollte helfen
klarere Linien des Geschehens erkennen zu lassen. Herr Krumm der Geschäftsführer der
MGG hat darauf zusammen mit Herrn Winzent (Terrag) zu einem klärenden Gespräch
am 25.9.08 eingeladen. Dabei hat Herr Krumm deutlich den Willen der RAG erklärt,daß
die Halle jetzt auf jeden Fall erhalten werden soll. Ein Untersuchungsprogramm soll den
neuen Umweltgesetzen entsprechend den Schadstoffgehalt auf dem Gelände und am
Gebäude festlegen, damit die Kosten der Rekultivierung genau erfaßt werden können.
Anschließend wird die Halle an die Terrag übergeben. Die Arbeiten werden aber bis zum
Ende des Jahres 2008 andauern. Die möglichen Winterschäden (Frost in den durchnässten
Mauern), die wir auf jeden Fall vermeiden wollten, versprach Herr Krumm durch die
"Winterfestmachung der Halle" zu verhindern. In einem Schreiben an Herrn Dr.Knöchel
(Leiter der Zentralabteilung der RAG) am 27.9.08 erläutern wir das mit Herrn Krumm
erreichte Besprechungsergebnis und bitten um die Bestätigung und Anerkennung in Herne.
- August 2008
-
Begehung des Riedberges mit Herrn Förster Pichotta zur Besprechung der geplanten
Markierungen bedeutender geschichtlicher Heinitzer Denkmäler im Walde. Es ist vorgesehen
das Ausgehende des Flözes Tauentzien auf dem Riedberg mit einem großen Steinblock zu
markieren, um den Bereich des ältesten Steinkohlebergbaus in Deutschland zu kennzeichnen.
Der Abbau von Kännelkohle, einer besonderen Art von Steinkohle, hat hier bereits im
6.Jahrhundert vor Christus statt gefunden. Außerdem sollen noch der Bereich des Ferdinand-
Stollens und die geomagnetischen Meßpunkte entsprechend durch große Steinblöcke
mit kleinen Infoschildern gekennzeichnet werden. Die Lage dieser gekennzeichneten Stellen
wird auf einem Heinitz-Lageplan, der im Bereich des Heinitzstollens aufgestellt wird,
dargestellt. Der Hinweis auf die verschiedenen historischen Tätigkeiten im Bereich Heinitz
verleiht der Gasmaschinenzentrale im Zentrum der Projekte noch mehr
Bedeutung.
- Juli 2008
-
1.Am 1.7.2008 teilte uns der Vorstand der RAG mit, daß man für die Lösung des Problems
sorgen werde.
Auf Einladung unseres Vorstandes stellte der Geschäftsführer der Terrag, im Beisein von
Herrn Oberbürgermeister Decker, am 9.7.2008 seine Firma und seinen Plan zur Restaurierung
und zur Nutzung der Halle vor. Nach Einschaltung des Vorstandes der DSK / RAG geht
Herr Winzent davon aus, daß der Vertragsabschluß noch so rechtzeitig getätigt werd kann,
daß noch in diesem Jahr mit der Beseitigung der Schäden am Dach, der Mauerung, der
Kanalisation begonnen werden kann. Eine Heizung soll in die Halle noch nicht eingebaut
werden. Das Gebäude soll jedoch im Laufe der nächsten Jahre systematisch und kontinuierlich
ausgebaut werden. Als Nutzung ist zunächst im westlichen Teil des Gebäudes ein
?Eventraum? vorgesehen. Im restlichen Teil der Halle ist zunächst als Lagerraum geplant.
Außerdem soll von der Friedrichsthaler Straße her eine direkte Straßenverbindung hergestellt
werden. Weitere Einzelheiten wird Herr Winzent bei unserer Mitgliederversammlung im
November des Jahres allen Mitgliedern des Vereins vorstellen.
- Juni 2008
-
Zur Ankurbelung des Verhandlungsverfahrens schrieben wir schließlich am 12.6.08 an den
Vorsitzenden des Vorstandes der DSK, Herrn Dipl.-Ing. Tönjes und brachten unsere Sorge
um den Bestand der Halle zum Ausdruck und wiesen auf die drohende Gefahr insbensondere
im kommenden Herbst und Winter hin . Es könnten an dem Gebäude Schäden entstehen,
die in keinem Verhältnis zu den in Verhandlung stehenden Geldbeträgen
stehen.
- Mai 2008
-
Nachdem die notwendigen Entscheidungen im Kompetenzzentrum Herne gefallen sind, ist
das Loch im Dach am 21.5.08 geschlossen . Ein länger andauernder Sturm und Regen hätten
sicherlich erhebliche Schäden am ganzen Bauwerk hervorgerufen. Insbesondere bestand diese
Gefahr für den kommenden Herbst und Winter. Unsere Bedenken wurden von der Firma
Terrag geteilt. Der Geschäftsführer, Herr Winzent, hat uns gegenüber die Absicht angedeutet,
noch in diesem Jahr mit den notwendigsten Reparaturen zu beginnen, falls der Kauf - Vertrag
mit der DSK noch rechtzeitig abgeschlossen werden kann. Unsere Erkundigungen in dieser
Richtung führten zu keinem Ziel.
- April 2008
-
Wir erfahren von der Firma Terrag, daß sie sich für unsere Gasmaschinenzentrale interessiert
Der Geschäftsführende Gesellschafter Herr Winzent informiert uns von seinem Wunsch
persönlich. Ein heftiger Sturm hebt um den 10.4. eine Dachplatte der Halle ab und bringt
mehrere andere Platten in kräftige Bewegungen. Mehrere Telefonanrufe berichten uns von
dem Sturmschaden. Die Bevölkerung zeigt ihre Besorgnis um den Erhalt der Halle. Nach
verschiedenen erfolglosen Telefonanrufen bei der MGG geht ein Schreiben mit dem Bild des
Schadens am 15.4.08 an MGG mit der Bitte um umgehende Beseitigung des Schadens.
Zum Glück hatte der Sturm nicht weiter gewütet und damit das Dach von größeren Schäden
verschont.
- März 2008
-
Das wilde Buschwerk vor der Südseite der Halle wird in mühsamer Arbeit beseitigt, um
Platz für die Infostelle zu schaffen. Die Info-stelle wird in ihren Einzelheiten geplant und
in Auftrag gegeben.
- Februar 2008
- Die MGG (Montangrundstücksgesellschaft GmbH) teilt uns mit, daß aus Gründen der
Sicherheit das Konzert in der Halle wieder nicht stattfinden kann. Wir vertsärken unsere
Werbekampagne und planen auf der Südseite der Halle eine Informationsstelle zur Halle.
Der Bau, die Technik und die Maschinen sollen mit kurzen Worten und einigen Bildern die
Bedeutung der Halle erläutern. Wenn wir nicht hinein dürfen, dann wollen wir wenigstens
vor der Halle eine kleine Info-Stelle errichten, damit sich auch Besucher informieren
können.
- Januar 2008
-
Mit Übereinstimmung von Herrn Dipl.-Ing.Nützl und Herrn Prof.Dr.Altgeld, Leiter des
Instituts für neue Energien, beschließt unser Vorstand, den Vorschlag zur Errichtung eines
?Handwerkerzentrums mit besonderer Berücksichtigung der neuen Energien? intensiv zu
zu verfolgen. Entsprechende Flugblätter werden angefertigt und verteilt. Ein Konzert mit der
großen Kapelle der ?Bundesluftwaffe? in der Halle wird geplant.
- Dezember 2007
- Am 26.11.07 haben uns Herr Dr. Baulig und Herr Böker vom Landesdenkmalamt die neue
Bewertung der erhaltungswürdigen Denkmäler des Saarlandes erläutert. Von rund 150
Projekten des Saarlandes müssen nach Ansicht des Landesdenkmalamtes 10 Projekte
unbedingt erhalten werden. Dabei steht unsere Gasmaschinenzentrale auf Platz 1 ! Herr
Dr. Baulig hat auch bei der DSK seine Meinung deutlich zum Ausdruck gebracht. Wir
sehen in der Neubewertung unserer Halle einen deutlichen Fortschritt in die richtige
Richtung zur Erhaltung der Halle.
Der Jahresbericht des Vorsitzenden der Initiative Gasmaschinenzentrale Heinitz e.V. streifte
bei der Mitgliederversammlung nochmals die vielseitigen Bemühungen im vergangenen Jahr
zur Suche nach der richtigen Folgenutzung der Halle. Mit Erlaubnis der Ministerien für
Umwelt und Wirtschaft, der Stadt Neunkirchen, der Steag Saar Energie AG und der DSK
wurde eine Inverstorsuche mit einem Flugblatt gestartet.
Die Vorstandswahl am 30.11.08 hat den alten Vorstand erneut gewählt.
- November 2007
-
Mitgliederversammlung mit Neuwahl des Vorstandes am 30.11.07 -18 Uhr
in der Schule Heinitz.
Nach dem Jahresbericht und der Vorstandswahl wird
Herr Regierungs-Oberrat Delf Slotta (Industriekultur Saar) für uns einen hochinteressanten
Vortrag halten:
"Strategien und Maßnahmen zur Neu- und Umnutzung von Industriestandorten und
-räumen im Saarland."
Gerade dieses Thema wird uns im neuen Jahr doch stark beschäftigen. Da sicherlich in
den nächsten beiden Jahren wichtige Entscheidungen zu treffen sind, wird um rege
Beteiligung gebeten.
Bei dieser Gelegenheit kann das noch in der Entstehung begriffene Heimatmuseum
besichtigt werden.
- Oktober 2007
-
Anläßlich der Ausstellung " Kohle" der IKS in Reden konnte der Umweltminister Herr
Mörsdorf als Chef des Landes-Denkmalamtes zum möglichen Ausbau der Halle gefragt
werden. Er meinte, daß er die Halle "im Auge" behalte. Herr Oberbürgermeister Decker hat
sich beim Saarländischen Fernsehen für einen Bericht über die Halle ausgesprochen. Man
will angeblich in der nächsten Zeit an die Planung gehen. Wegen der uns scheinenden
Unsicherheit bei den jetzigen Aktivitäten zum Erhalt der Halle wird die Anschriften-
liste möglicher Investoren im Augenblick überarbeitet, damit wir bei grünem Licht sofort
eine aktive Werbeaktion starten können.
Am 17.10. hat der Vorstand der Initiative die Gasmaschinenzentrale befahren, um sich
über die Entwicklung der Bauschäden an der Halle zu informieren.Auffallend ist die
Vergrößerung des Loches in der Vertäfelung der westlichen Giebelfläche. Der Regen hat
jetzt Zugang zu der vergrößerten frei gelegten Wandfläche. Die Mauerschäden in den
Querbauten sind infolge der eingedrungenen Nässe deutlich größer. Insbesondere
haben sich beim ersten (westlichen) und zweite Querbau die Mauerschäden vergrößert.
Der Allgemeinzustand der Halle hat gelitten. Obwohl es in den letzten Tagen kaum
geregnet hat, steht im Keller des östlichen Hallenteils auf einer größeren Fläche Wasser.
Die Kanalisation funktioniert also nicht.
Ein genauerer Bericht geht an das Landesdenkmalamt in Saarbrücken.
- September 2007
-
Wie man von der MGG (Montangrundstücksgesellschaft der DSK) erfährt, bemüht man
sich dort im Augenblick die Halle im Rahmen einer Gesellschaft einer neuen Nutzung
wieder in Aktion zu bringen. Man bittet uns aber weiterhin keine eigene Werbung für die
Halle zu machen. Wir sollen die Verhandlungen nicht stören. Die Firma Hydac Saar GmbH
hat in der Zwischenzeit die Halle geräumt. In den übrigen Gebäuden auf dem Gelände
in Heinitz ist die Hydac aber weiter aktiv. Diese Gebäude sollen angeblich von anderen
Hydac - Gesellschaften belegt werden.
- August 2007
-
Trotz Urlaubszeit laufen die Arbeiten auf der Südseite der Halle weiter. Auch die weitere
Einrichtung unseres Heimatmuseums wächst langsam, aber stetig.
- Juli 2007
-
In unserem Museum in der Schule sammeln sich im Laufe der Zeit sehr interessante Zeit-
dokumente an. Die Geschichte der Grube Heinitz, der Gasmaschinenzentrale und des Ortes
und seiner hervorragenden Angelsportmöglichkeiten kommen immer deutlicher zum
Ausdruck. Am Samstag, den 14.Juli beginnt die 160 Jahrfeier unter den Klängen der
Bergkapelle der DSK . Herr Bürgermeister Fried und Herr Häfner eröffnen durch kurze
Ansprachen das große Fest auf dem ehemaligen Festplatz der Grube Heinitz-Dechen.
Es wird bei sonnigem Wetter, Bier und Schwenkbraten ein runde Sache zur großen Freude
der Bürger. Mit großem Jubel werden auch die Vorfühungen des Elversbergers
Fanfarenzuges bedacht.
- Juni 2007
-
Die meisten Bäume der Südseite sind in der Zwischenzeit gefällt. Es geht jetzt darum die
Bäume und das Buschwerk zu beseitigen. Insbesonder ist auch die Abdeckung zu beseitigen.
Unser Mitglied Herr Berwian erklärt sich bereit mit seinem Bagger hier zu helfen. Diese
Hilfe wächst allerdings in der nächsten Zeit zu einer sehr harten Arbeit für Mensch und
Maschine heran. Am 8.6.07 besichtigen wir auf Einladung unseres Mitgliedes, Herrn Nützl,
das Kraftwerk Fenne. Hier wurde von der Saar Energie AG das alte Kraftwerk modernisiert.
Wir konnten unter der Führung von Herrrn Nützl, bei dem hochinteressanten Rundgang
durch das Kraftwerk erleben, was man aus einem alten historischen Kraftwerk machen kann.
Am 29.6.07 feirte unser Mitglied, Herr Oberbürgermeister Decker, seinen 60.Geburtstag.
Eine große Anzahl von Gratulanten standen in der langen Schlange zur Gratualation an.
Auch wir wünschen ihm beste Gesundheit und gute Gedanken,d ie ihm helfen unsere
Halle zu retten.
- Mai 2007
-
Die E-FAITH verschiebt das Treffen auf den Herbst. Die Baumfällaktion läuft weiter. Die
Verhandlungen mit dem möglichen Nutzer der Halle verlaufen ziemlich schleppend, wie man
zu hören bekommt. Unsere beiden Räume in der Schule werden gestrichen und langsam
eingerichtet. Es werden geeignete Möbel und natürlich Ausstellungsstücke gesammelt.
Insbesondere wollen wir zunächst Fotos und Dokumente aus der Geschichte präsentieren.
Die Freunde der Heinitzer Geschichte sind herzlich eingeladen in ihren Schränken und
Schubladen zu suchen. Vielleicht finden Sie ein Stück, das in unser Museum gehört!
- April 2007
-
Der Europäische Verband der Vereinigungen zum Erhalt des industriellen und technischen
Erbes / E - FAIITH verschickt die Einladungen zu der Informationsveranstaltung vom
25.-27.5.07 im "Nazionalen Flachsmuseum" in Kortrijk in Belgien. Es werden Teilnehmer
gesucht. Im Vorstand der Initiative wird schon seit einiger Zeit der Beitritt in den Verein
"Saarländisches Industriemuseum e.V." überlegt. Jetzt beschließen wir den Beitritt, weil
diser Verein für die Halle aktive Werbung betreibt.
Die mühevolle Rodungsarbeit auf der Südseite der Halle ist im vollen Gang.
In diesem Jahr feiern wir das 160 jährige Jubiläum der Grube Heinitz. Die Heinitzer Vereine
beginnen mit den Vorbereitungen. Die Stadt Neunkirchen stellt zwei Räume der ehemaligen
Schule Heinitz zur Unterbringung der Dokumente und sonstiger Unterlagen aus der
Geschichte der Grube Heinitz und der Halle zur Verfügung. Ein Raum wird als Museum
eingerichtet, der andere dient als Besprechungs- und Vortragsraum.
- März 2007
-
Um die Attraktivität der Halle für die Öffentlichkeit zu erhalten, wurde beschlossen, die auf
der Südseite der Halle etwas tiefer liegende Plattform (auf den ehemaligen Koksöfen) als
Aussichtsplattform mit guter Aussicht auf die geamte Südseite der Halle zu gestalten. Zu
diesem Zweck mußten Bäume und Buschwerk auf der Böschungsmauer vor der Halle
entfernt werden. Diese Arbeiten waren auch zur Erhaltung der Böschungsmauer notwendig,
denn die Wurzeln im Mauerwerk waren auf dem besten Wege diese Mauer zu zerstören. Es
begann eine mühevolle Arbeit für leider nur wenige Mitglieder unserer Initiative.
Das Umweltministerium teilt uns mit, daß die Handwerkskammer unser Schreiben
wohlwollend prüft.
- Februar 2007
-
Die Ministerien gaben uns ihre Einverständniserklärung zu einer umfassenden Werbung durch
die Initiative mit dem vorgelegten Papier umgehend. Man empfahl uns das Papier an die
Handwerkskammer zu schicken, was natürlich sofort erledigt wurde. Ebenso stimmte die Steag
Saar Energie AG sofort zu. Bei einem erläuternden Gespräch mit dem Herrn
Oberbürgermeister Decker gab auch die Stadt Neunkirchen ihre Zustimmung.Die MGG teilt
uns mit, daß die geplante Aktion im Augenblick nicht besonders hilfreich sei, denn es laufen
bereits Gespräche mit einer Gesellschaft, die die Übernahme der Halle im Auge habe.
Man möge auf die schwierigen Verhandlungen Rücksicht nehmen und von weiteren
Werbungsaktionen Abstand nehmen. Der Vorstand der Initiative beschloß darauf dem
Wunsch der MGG zu entsprechen, bestand aber darauf daß der Charakter des Denkmals bei
einer neuen Verwendung erhalten bleiben müsse.
Der Verein "Saarländisches Industriemuseum e.V." wirbt auf der Touristik - Messe in
Saarbrücken an zentraler Stelle des Standes mit 3 Fotos der Halle für die Erhaltung unserer
historischen Gasmaschinenzentrale.
- Januar 2007
-
Nachdem der Geschäftsführer der Hydac Saar GmbH während des Besuches der Herren
Umweltminister Mörsdorf und Staatssekretär im Wirtschaftsministerium Hettrich für uns
überraschend mitgeteilt hat, daß seine Gesellschaft zum Jahreswechsel 2007 /2008 den
Standort Heinitz aufgeben wird, haben wir unseren bereits geplanten Vorschlag zur Ein-
richtung eines "Handwerkerzentrums für moderne Energietechnik" nach neuen Vorschlägen
überarbeitet und den Ministerien für Wirtschaft und Umwelt, der Stadt Neunkirchen, der Steag
Saar Eneregie AG und selbstverständlich dem Halleneigentümer DSK, bzw. MGG zur
Prüfung und Zustimmung vorgelegt.
- Dezember 2006
-
Die Webstatistik erfaßte im November 6137 Zugriffe aus 107 verschiedenen Domains.
Herr Minister Mörsdorf verhandelt mit Vertretern der DSK über die Zukunft verschiedener
historischer Gebäude des Bergbaus. Dabei spielt die Gasmaschinenzentrale eine besondere
Rolle. Die Initiative bereitet eine große Werbeaktion für die Gasmaschinenzentrale vor. Der
Start der Aktion erfolgt aber erst nach Abschluß der Verhandlungen Ministerium / DSK.
Man sagt uns, daß die Verhandlungen wohl zum Jahreswechsel abgeschlossen werden können.
Herr Archtikt Koch von Elversberg hat seine Bereitschaft zur Mithilfe bei den Planungen
erklärt.
- November 2006
-
Die Webstatistik gibt uns für den Oktober 5677 Zugriffe auf unsere Homepage
"www.gasmaschinenzentrale-heinitz.de" aus 89 verschiedenen Domains an. Der Saarländische
Rundfunk veranstaltet am 14.11.06 einen "Tag vor Ort". Ein Übertragungswagen stand den
ganzen Tag auf dem Hans-Krämer-Platz in der Dorfmitte und berichtete direkt aus dem Ort.
Die Gasmaschinenzentrale wurde dabei wiederholt erwähnt und wir hatten die Gelegenheit
unsere Sorgen und Wünsche in einem Gespräch zu erläutern. Schon am Vorabend hatte das
Fernsehen im "Aktuellen Bericht" Bilder der Halle gebracht und uns dabei über die Halle
berichten lassen.
Am 15.11. hatten wir unsere Jahresmitgliederversammlung abgehalten. Im Arbeitsbericht kam
insbesondere auch der Auszug der Hydrosaar aus der Halle zum Jhreswechsel 2007/08 zur
Sprache. Die Notwendigkeit einer aktiven Suche nach Investoren wurde besprochen. Der
anschließende Vortrag von Herrn Dr.Bollert "Aktivitäten des deutschen Denkmalschutzes im
Saarland" war für uns alle hochinteressant und aufschlußreich. Herr Dipl.-Ing.Nützl hat deshalb
vorgeschlagen den Vortrag "Erster Entwurf zur technischen Ausgestaltung des geplanten
Projektes in der Halle" auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Aus den Reihen der
Mitglieder kam dann der Vorschlag, diesen Vortrag mit einer Besichtigung des
renovierten Kraftwerks Werden zu verbinden. Herr Nützl hat diesen Vorschlag angenommen
und sein früheres Angebot zur Besichtigung des Kraftwerks Werden wiederholt. Die Mitglieder
haben das Angebot mit lautem Beifall begrüßt.
- Oktober 2006
-
Die Webstatistik hat im September 5497 Zugriffe aus 91 verchiedenen Domains erfaßt.Auf
Empfehlung von Herrn Dipl.-Ing Nützl wurde mit Herrn Prof. Dr.-Ing.Altgeld, dem
wissenschaftlichen Leiter des Instituts für Zukunfts Energie Systeme (IZES), unser
Projektvorschlag "Handwerker- und Starter-Zentrum mit besonderer Präsentation moderner
Energie-Erzeugungs-Verfahren" diskutiert. Er hält unseren Vorschlag für bemerkenswert. Er
will das Projekt unterstützen und es mit uns weiter voranbringen. Prof.Altgeld wird uns auch
weiter beraten. Auch mit dem Geschäftsführer der ArgeSolar, Herrn Ralph Schmidt wurden
entsprechende Kontakte geknüpft und ein gemeinsames Vorgehen verabredet.
Am 31.10.06 besuchten der Minister für Umwelt, Herr Mörsdorf und Herr
Hettrich, der Staatssekretär
im Ministium für Wirtschaft mit uns die Gasmaschinenzentrale. Beide Herren wollten
sich ein Bild "vor Ort" machen. Zu diesem Treffen hatten wir auch den Gechäftsführer der
Hydrosaar, Herrn Burkart, eingeladen. Die Hydrosaar ist immer noch die Mieterin eines großen
Hallenteils. Herr Burkart erklärte bei diesem Termin, daß jetzt kürzlich seine Firma nach langen
Studien, bechlossen habe, den Standort Heinitz aufzugeben. Damit wird auch die Halle zum
Jahreswechsel 2007 / 08 aufgegebebn. Für die Mitglieder der Initiative kam diese Information
überraschend, denn wir waren davon ausgegangen, daß die Hydrosaar in Heinitz bleiben
möchte.
- September 2006
-
Die "Webstatistik" registriert für August 5405 Zugriffe aus 87 verschiedenen Domains.
Planungen für unser Projekt laufen weiter. Es gilt Informationen zu sammeln und mögliche
Investoren zu suchen. Am 13.9. erläutert uns im Ministerium für Umwelt der Herr Minister
seinen persönlichen Willen und seine Gedanken zum Erhalt der Gasmaschinenzentrale.(Wir
überreichen ihm bei dieser Gelegenheit 1096 Unterschriften von Bürger(innen), die ihren
persönlichen.Wunsch zum Erhalt der Halle schriftlich niedergelegt haben und bitten ihn diese
Personen nicht zu vergessen.). Der Minister zeigte für unser Anliegen ein offenes Ohr. Er will
zusammen mit Herrn Dr.Baulig (Leiter des Landesdenkmalamtes) verschiedene Gespräche
führen und nach einem Treffen mit dem DSK-VV und der Leitung von MGG am 20.10. mit
unsdas Problem weiter besprechen und auch die Halle wieder besuchen. Der Minister hatte bei
unserer ersten großen Veranstaltung in der Halle schon eine Stellungnahme zum Erhalt der Halle
abgegeben und dabei uns Unterstützung zugesagt.
- August 2006
-
Die "Webstatistik"registriert für Juli 4266 Zugriffe aus 97 verschiedenen Domains.
Die DSK / MGG erläutert uns ihre Stellungnahme und teilt uns schriftlich mit, daß eine rechts-
kräftig gegründete Stiftung "Gasmaschinenzentrale"die Halle für 1,- Euro im jetzigen Zustand
erhält. Partner in der Stiftung will sie jedoch nicht werden, da dies nicht zu ihren Aufgaben zählt.
Nähere Einzelheiten sind zu verhandeln. Der Herr Minister für Umwelt (und Landesdenkmalamt)
will das Projekt mit uns persönlich am 13.9. besprechen. In der Zwischenzeit haben wir unseren
Projektvorschlag, insbesondere mit der Hilfe von Herrn Nützl, noch etwas weiter ausgebaut und
schicken das Papier nochmals an die "Hauptverantwortlichen".
Vorstand und Beirat der "Initiative" befahren am 30.8. die Halle und besichtigen die seit der
letzten Befahrung im Frühjahr d.J. aufgetretenen weiteren Bauschäden. Der Regen hat durch viele
Löcher im Dach und den Dachrinnen an mehreren Stellen das Mauerwerk durchnäßt und stark
beschädigt. Bei Frost im Winter kann noch größerer Schaden entstehen. Der aufgestellte
Schadensbericht ging an das Landesdenkmalamt mit einer Durchschrift an DSK/MGG.
- Juli 2006
-
Nach der "Webstatistik" waren im Juni aus 99 verschiedenen Domains 4583 Zugriffe auf unsere
Heinitz-Gasmaschinenzentrale Page zu registrieren. Das Interesse an der Gasmaschinenzentrale
ist nicht zu unterschätzen.
Die intensiven Erörterungen um den Erhalt der Gasmaschinenzentrale haben weite Kreise ge -
zogen. Dabei bildete das Beispiel der Gründung einer Stiftung den besonderen Schwerpunkt.
Es gilt die erforderlichen relativ hohen Aufwendungen auf mehrere Schultern zu verteilen. Dabei
ist es wichtig, daß auch die Öffentliche Hand ihren angemessenen Betrag übernimmt. Um das
Projekt für einen größeren Kreis von möglichen Investoren interessant zu gestalten, soll jetzt die
dezentrale Energie-Erzeugung in kleinen Mengen auch für die private Seite besonders dargestellt
und für die Allgemeinheit zugänglich gemacht werden. Die Hersteller der entsprechenden Ein-
richtungen sollen deshalb hier die Möglichkkeit der Präsentation und des Verkaufs ihrer
Produkte erhalten.
Ein "Handwerker- und Starterzentrum mit besonderer Präsentation moderner Energie-
Erzeugungs-Verfahren" wurde deshalb den "Hauptverantwortlichen" in einem Schreiben
vorgeschlagen. Eine Werbekampagne soll möglichen Investoren die ersten Informationen
liefern und das Interesse wecken. Eine derartige Einrichtung gibt es im Saarlorlux-Raum nicht.
Die Steag Saar Energie AG hat umgehend ihre Unterstützung zugesagt und den Leiter des
Kraftwerks Bexbach, Herrn Dipl.-Ing. Peter Nützl, mit der Wahrnehmung dieser Aufgabe
betraut. Herr Nützl hat uns bisher schon tatkräftig unterstützt und wir sind ihm zu Dank
verpflichtet. Herr Oberbürgermeister Decker, Neunkirchen hat uns in einer Besprechung
Unterstützung zugesagt, will aber auch eine Studie abwarten.
- Juni 2006
-
Die TNM Software GmbH hat für unsere Homepage die "Web-Statistik" eingerichtet: Im Monat
Mai waren demnach 5 189 Zugriffe auf unsere Homepage zu verzeichnen und 46 530 197 Bytes
sind abgezogen worden! Das Interesse an Heinitz, seiner Geschichte und an der Gasmaschinen-
zentrale sind nicht zu unterschätzen!
Die Hydrosaar GmbH deutet uns gegenüber an , daß der Standort Heinitz für ihre Gesellschaft
nicht mehr sicher ist. Ein Umzug der Fabrikation ist möglich. Eine andere Tochtergesellschaft
der Hydac ist an den Hydac - eigenen Gebäuden in Heinitz interessiert und würde gegebenenfalls
dort einziehen. Die Gasmaschinenzentrale selbst ist jedoch noch im Besitz der DSK und würde
in diesem Fall leer stehen. Eine neue Verwendung müßte also gefunden werden.
Die Diskussion und Planung eines
"Handwerkerzentrums mit Demonstration neuer Verfahren der Energiegewinnung"
gewinnt an Bedeutung. In dieser Halle könnten alle Handwerkerbranchen, technische Büros und
Firmengründer einen geeigneten Platz finden - ob Werkstatt, Fertigungsanlage oder Büro.
Insbesondere könnten die Energieunternehmen alle neuen Techniken und Verfahren der
Energiegewinnung darstellen, damit Handwerker und insbesondere auch die Verbraucher in
Erfahrung bringen können wo sie welches Verfahren oder welche Technik einsetzen können. Bei
der Vielzahl der neuen Entwicklungen ist heute eine optimale Auswahl der Verfahren kaum mehr
möglich. Diese Einrichtung, als Stiftung errichtet, dürfte sich zu einer echten Strukturhilfe für den
östlichen Saarraum entwickeln. Entsprechende Firmenkontakte werden vorbereitet.
- Mai 2006
-
Die Einrichtung eines "Europäischen Kraftwerkmuseums mit einem Zentrum der Demonstration
künftiger Techniken der Energiegewinnung" in der Gasmaschinenzentrale wird in einem
Diskussionskreis vorgeschlagen. Die Energiegewinnung ist
wie kaum ein anderes Produkt an vielen Orten in der ganzen Welt besonders intensiv
bearbeitet worden. Zahlreiche Ideen sind dabei entstanden und entwickelt worden. Eine
zusammenfassende Übersicht über diese vielen technischen und theoretischen Möglichkeiten
der Energiegewinnung ist insbesondere für junge Menschen mit neuen Ideen, Interesse
und Tatkraft für weitere Entwicklungsarbeiten nicht möglich. Zur Unterstützung einer
zielstrebigen, Entwicklungsarbeit ist ein solches Zentrum im Herzen Europas in
verkehrsgünstiger Lage sicherlich ein Impuls für die gemeinsame europäische Entwicklung einer
optimalen Energieform der Zukunft.
Insbesondere auch das weite Gebiet der "Alternativen Energien" könnte für Forscher und
Verbraucher sichtbar gemacht, weiter entwickelt und entsprechende neue Einsatzgebiete
gefunden werden.
Die Realisation dieses Projektes würde auch eine grenzüberschreitende überregionale
wirtschaftliche Bedeutung erfahren und eine entsprechende Strukturförderung der Region
bedeuten.
Vorläufig ist erst die Diskussion im Gange. Es ist wichtig entsprechende Partner der
Stiftung zu finden, die gewillt sind, die Finanzierung zu sichern.
Bei der Finanzierung der "GIU - Studie" sind Schwierigkeiten aufgetreten. Nach Ansicht der
DSK sollen in der Studie die schon früher bearbeiteten Teile nicht noch einmal bearbeitet
werden und damit die Kosten erhöhen.
- April 2006
-
Die Gesellschaft für Innovation und Unternehmensförderung sucht sich einen Partner für die
Durchführung der Studie. Das Institut für Baustoffuntersuchung und Sanierungsplanung GmbH
in Saarbrücken wird die Statik der Halle untersuchen und prüfen. Die Halle wird besichtigt und
untersucht.
-
März 2006
-
Der 1. Beigeordnete Hörth bittet die Gesellschaft für Innovation und Unternehmensförderung zu
einem Besuch der Halle in Heinitz. In einem Gespräch mit Herren Vogt, GIU - Bintz, DSK--
Nützl, Saar Energie AG-- Slotta, IKS und H.Müller, Initiative, werden verschiedene Wege
diskutiert. Als Hauptergebnis wird die GIU eine Studie mit Vorschlägen zur Erhaltung der Halle
und zu den notwendigen Aktivitäten zur Vermarktung der Halle erarbeiten.
- Februar 2006
-
Bei einer Besprechung mit Oberbürgermeister Decker, 1. Beigeordneten Hörth, Vertretern des
Ministeriums für Wirtschaft, Peter Nützl- Saar Energie AG und Initiative Gasmaschinzentrale-
Herbert Müller, erklärt der Oberbürgermeister, daß die Firma Hydrosaar aus ihren Räumen in
der Gasmaschinenzentrale in Heinitz auszieht, wie er in Erfahrung gebracht hat. Damit bleibt die
weitere Nutzung der Halle wieder ungeklärt und unserem Modell der Stiftung wird zunächst die
Chance genommen. Herr Decker möchte die Halle kleiner machen,d.h.einen Teil davon abreißen.
Schon in der folgenden Woche überprüft Herr Decker seinen Vorschlag im Beisein von weiteren
Vertertern der Stadt, den Herren Nützl, Slotta, Hans-Otto Häfner und Schinkel, an Ort und Stelle
in Heinitz.
- Januar 2006
- Wege und Möglichkeiten der Gestaltung einer Stiftung werden mit Fachleuten besprochen.
Realität, Vor- und Nachteile nehmen großen Raum ein.
- Dezember 2005
-
Mit der Vorstandssitzung am 28.12.05, der Besprechung eines Weges zur praktischen Gründung
einer Stiftung und dem weiteren Vorgehen bei der Gestaltung des Übersichtspunktes
auf der Südseite der Halle, wurden die Aktivitäten des Jahres 2005 abgeschlossen und die
Aktivitäten des neuen Jahres planerisch umrissen.
- November 2005 - 24.11.2005
-
Jahresmitgliederversammlung mit Neuwahl des Vorstandes. Der Tätigkeitsbericht
des Vorsitzenden geht insbesondere auf die Möglichkeit der Gründung einer Stiftung ein, um
auch die zugesprochenen öffentlichen Mittel optimal zu nutzen und einsetzen zu können. Die
Geschäftsführung der Hydrosaar hatte noch schriftlich mitgeteilt, die Halle zu nützen,
falls die Initiative die Halle baulich in Ordnung bringt. Die Kassenführung erhält durch die
Prüfer ein besonderes Lob für die besonders gute und übersichtliche Kassenfühung!
Die Vorstandswahlen bestätigen dann praktisch den alten Vorstand:
Herbert Müller, 1.Vors. -- Hans-Otto Häfner, 2.Vors.-- Frank Lorschiedter, Schriftführer
Hans Jürgen Hütten, Kassenwart- Kassenprüfer: Anton Kallenborn und Siegfried Berwian
Als Beiräte wurden gewählt: Delf Slotta, Günter Debold, Helmut Schinkel, Klaus
Olschewski und Robert Orsini.
Anschließend hielt Herr Nützl, Saar Energie AG, einen Vortrag: "Restaurierung und Nutzung des
alten Kraftwerksgebäudes Fenne I ". Er erhielt einen begeisterten Beifall.
- Oktober 2005
- Nachdem auch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien die grundsätzliche
Möglichkeit einer finanziellen Förderung der Halle in Aussicht gestellt hat, wird ein erstes
Budget für die Restauration der Halle durch eine Stiftung vorgeschlagen:Finanzielle Beiträge von
EU, BRD, Saarland, Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Stadt Neunkirchen, Saar Energie AG,
Saarferngas AG und der DSK werden berücksichtigt. Dabei zeigt sich, daß der jeweilige Anteil
je Partner nicht bedeutend hoch ausfällt, insbesondere, wenn als Bauzeit ein entsprechender
Zeitraum vorgesehen wird. Das Modell "Stiftung" wird in verschiedenen Fassungen und Budgets
besprochen.
- September 2005
-
Gemäß Bitte des Landesdenkmalamtes fertigen wir einen kurzen Bericht zum Bauzustand der
Halle und schicken ihn an die Behörde und die DSK. Thomas Stein fertigt Rahmen und Ständer
für die beiden kleinen Hinweisschilder zu Südseite der Gasmaschinenzentrle. Die Firma Altmeier
wird die Schilder beschriften.
- August 2005
-
Nachdem uns VV-RAG und VV-DSK mitgeteilt hatten, daß der zur Restauration der Halle
notwendige Betrag in Höhe von 6,7 Mio Euro für eine Gesellschaft einfach zu hoch ist, wird die
Überlegung zur Gründung einer Stiftung immer intensiver. Das Rechtsanwaltsbüro Thomas
Nüsgen und Roderich G. Trunk in Neunkirchen erklärt sich bereit, die Gründung einer Stiftung
juristisch zu untermauern und entsprechende Grundsätze einer Satzung schriftlich zu fixieren.
- Juli 2005
- Am 9. / 10. Juli feiern die Heinitzer Vereine das Parkfest auf dem alten Bergfestplatz. Die Initiative erinnert bei dieser Gelegenheit an die Gasmaschinenzentrale durch eine Bildertafel und entsprechendes Informationsmaterial.
Am Samstag 9.Juli wird um 15 Uhr das wiederhergestellte Dechen - Denkmal durch Herrn Oberbürgermeister Decker enthüllt.
Am Sonntag, 10. Juli - 11 Uhr - wird Herr Regierungsrat Delf Slotta eine Führung in der Halle veranstalten und dabei auch auf die bestehenden Probleme hinweisen.
Nehmen auch Sie die Gelegenheit wahr, um sich ein umfassendes Bild von der Bedeutung der Halle selbst zu machen.
Treffpunkt ist der Heinitzstollen
- Juni 2005
- Viele Persönlichkeiten teilen uns ihre Sympathie mit unserer Forderung mit und wollen unsere Forderung mit Wort und Schrift unterstützen.
Frau Dr.Wendland, die Leiterin des Landesdenkmalamtes, schreibt uns im Auftrag des Herrn Ministerpräsidenten und des Ministers für Umwelt und bringt zum Ausdruck, daß auch die öffentlichen Stellen im Saarland, die Sorge um die Halle mit uns teilen. Sie dankt uns sehr herzlich, daß wir alle denkbaren Akteure ausführlich informiert und sensibilisiert haben. Man verhandelt jetzt über eine größere Lösung zur langfristigen Sicherung der Halle und hofft auf eine mittelfristige Übereinkunft.
Sie bittet die Initiative Gasmaschinenzentrale Heinitz um eine intensive Beobachtung des baulichen Zustandes der Halle und um entsprechende Hinweise an Ihre Dienststelle, das Landesdenkmalamt.
Selbstverständlich werden wir dieser Bitte gerne folgen.
VV RAG, VV DSK und die Montangrundstücksgesellschaft teilen uns jetzt mit :
Bis zu einer abschließenden Entscheidung hinsichtlich der Folgenutzung der Halle, werden Mittel aufgewendet, die einen Verfall der Halle verhindern.
Damit haben wir die erste Runde gewonnen und den Abriß der Halle zunächst verhindert.
- Februar / Mai 2005
- Die Initiative informiert zahlreiche Persönlichkeiten, die bei der Hilfe zur Erhaltung der historischen Halle in irgendeiner Form helfen könnten. Selbstverständlich haben wir verschiedene
Stellen des Eigentümer - Konzerns auf diese schwierige Lage hingewiesen. Darunter auch den Vorsitzenden der RAG - Muttergesellschaft, Herrn Bundesminister a.D. Dr.Werner Müller.
Unter den zahlreichen Persönlichkeiten, die wir um Hilfe bitten, sind u.a.: Der
Ministerpräsident des Saarlandes Herr Dr.Peter Müller, dann weiter : Minister, zahlreiche Politiker, Institutionen, Ämter, Freunde von Kultur, Technik und Heimatgeschichte.
- Januar 2005
- Mit Einsatzbefehl Nr.2071 / 05 vom 10.1.05 für das Luftwaffen Musikkorps genehmigt das Luftwaffenamt die Durchführung des Konzerts in der Gasmaschinenzentrale in Heinitz formell.
Mit Schreiben vom 13.1.05 teilt uns die DSK mit, daß die Durchführung des Konzerts wegen Bedenken um die Standsicherheit der Halle untersagt werden muß. Nach Telefonaten und Gesprächen zur Begründung dieser DSK-Entscheidung, entscheidet der Vorstand der Initiative, daß das Konzert an keinem anderen Ort (z.B. Kirche St.Barbara) abgehalten wird, da der klare Hinweis zur Erhaltung der Halle durch eine solche Feier nicht gegeben ist.
- Dezember 2004
- Die Initiative plant den "Tag der Gasmaschinenzentrale Heinitz" für das Jahr 2005. Ökumenischer Gottesdienst am Vormittag und ein Konzert der Bundeswehr neben einer Präsentation der Heinitzer Vereine werden vorgesehen. Herr Staatssekretär Dr.Wagner und Herr Helmut Rauber, MdB, helfen uns bereitwilig, sehr schnell eine Zusage des Luftwaffenamtes zu erhalten. Mit Herrn Oberstleutnant Klinkhammer einigen wir uns telefonisch auf den 25.9.05 als Tag des Konzerts in der Gasmaschinenzentrale in Heinitz. Mit Schreiben vom 23.12.04 an die DSK ersuchen wir um die Erlaubnis zur Abhaltung des Konzerts am 25.9.05 in der Halle.
- 24.11.2004
- Mitgliederversammlung der Initiative Gasmaschinenzentrale Heinitz
e.V.Weiter
- 19./20.6.2004
- Zur 100 Jahrfeier der historischen Gasmaschinzentrale am 19. und
20.Juni 2004
ist eine Ausstellung im ältesten Teil der Halle geplant. Der
Wirtschaftsminister des
Saarlandes Herr Dr. Hanspeter Georgi wird zusammen mit dem
Oberbürgermeister
Fritz Decker die Feierlichkeiten unter den Klängen der Bergkapelle eröffnen.
Am Sonntag, den 20.6. wird um 10 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert. Jedermann ist herzlich eingeladen.
- 17.11.2003
- Gründungsversammlung der Interessengemeinschaft zur Erhaltung
der historischen Gasmaschinenzentrale Heinitz mit Vortrag von
Regierungsrat Delf Slotta.Weiter
- 12./13.7.2003
- Bergkonzert in der historischen Gasmaschinenzentrale Heinitz mit einer Ausstellung zur Erinnerung an die längste bergbauliche Tradition eines Steinkohlefeldes in Deutschland am Parkfest Heinitz Weiter
- 12./13.7.2003
- Bilder von der Ausstellung in der historischen Gasmaschinenzentrale.Weiter